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Bettina Freese ist eine der Gießener, denen Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz (r.) bei der Feier die Ehrenamts-Card überreicht. FOTO: SCHEPP

Für Gemeinschaft eingesetzt

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Gießen(si). Sie bieten Fotokurse für Arbeitslose an, begleiten Senioren zum Gottesdienst, organisieren Ferienspiele für Jugendliche oder bilden Rettungsschwimmer aus. Ihr Engagement ist vielfältig. Doch eins eint diese Männer und Frauen: Sie tun es in ihrer Freizeit und ganz freiwillig, und natürlich auch ohne Bezahlung.

Um solchen vorbildlichen Einsatz zu würdigen, hat die Landesregierung im Jahre 2006 die Ehrenamts-Card eingeführt. Über 19 000 Menschen in ganz Hessen haben sie inzwischen erhalten. In der Stadt Gießen sind jetzt weitere 76 dazugekommen. 25 von ihnen überreichte Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz die Karte am Donnerstagabend bei einer Feier im Hermann-Levi-Saal des Rathauses. "Sie alle schauen hin. Sie sehen, was in unserer Stadt passiert und wer Hilfe braucht. Das hat unseren Respekt verdient", sagte Grabe-Bolz.

Erhalten kann die Karte, wer durchschnittlich mindestens fünf Stunden pro Woche ehrenamtlich tätig ist. Den Antrag stellt man selbst. Inhaber bekommen hessenweit eine Vielzahl von Vergünstigungen, etwa beim Besuch von Sport- und Kulturveranstaltungen, Volkshochschulkursen oder in Kinos, Schwimmbädern und anderen Freizeiteinrichtungen. Die Partner verzichten also auf Einnahmen und leisten somit ihren eigenen Beitrag. Bei der Feier waren sie vereinzelt ebenfalls vertreten. Im weiteren Programm stellten die Leiterin der Bahnhofsmission Gießen, Christine Wessely und ihre Stellvertreterin Margret Keuler die ehrenamtliche Arbeit dieser Einrichtung beispielhaft vor. Schüler der kommunalen Musikschule Gießen begleiteten die Feier musikalisch.

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