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Stadträtin Astrid Eibelshäuser begrüßt neben dem Fanfarenzug "Zauberklang" viele Gäste zum Nordstadtfest.

Gelebte Multikultur

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Gießen (rsc). "Mit 15 Grad Celcius war es der kälteste Tag seit Mai", so Nordstadtmanager Lutz Perkitny. Doch beim stark besuchten Nordstadtfest am Samstag um das Gelände des Nordstadtzentrums an der Reichenberger Straße herrschte wie in den Vorjahren multikultureller Trubel. Einmal mehr präsentierte es sich als verbindendes Fest der Vielfalt innerhalb der Bewohnerschaft, ganz gleich welchen Alters, welcher Kultur, Religion und Nationalität. Ein buntes Bühnenprogramm, leckere Speisen, viele Informationen und vor allem gute Laune trotz kühlem Herbstwetter sorgten einmal mehr für das Gelingen.

Nach der offiziellen Festeröffnung durch den Fanfarenzug "Zauberklang" und Stadträtin Astrid Eibelshäuser unterhielten sich Hunderte Gäste und wurden bestens unterhalten mit einem durchgehenden Bühnenprogramm von Musik und Tanz der verschiedenen Kulturkreise, Nationen und Vereine. Zudem gab es Stände für Jung und Alt mit Hüpfburg, Streichelzoo, Dosenwerfen, Radparcours, Kinderschminken und Wasserspritzen bei der Feuerwehr. Die Wohnbau, das Jobcenter, die Sparkasse und Projekte des Nordstadtvereins wie die Bienengruppe Summerei informierten an ihren Ständen. Die kulinarische Bandbreite war wie immer beachtlich. Diverse afrikanische und orientalische Speisen, jedoch auch traditionelle Bratwurst ließen kaum Besucherwünsche offen.

Neben Breakdance des Tanzvereins Blau-Gold und einer Breakdance-Einlage des Nordstadtbewohners Jamal Klotz gab es Auftritte des Türkischen Musik- und Kulturvereins, der Folkloregruppe des Alevitischen Kulturvereins, Zumba der Nordstadt-Familienzentren, einen Tanzauftritt der Kinder des Eritreischen Frauenvereins, westafrikanische Musik sowie Seniorentanz zu bestaunen. Die Schulen der Nordstadt brachten sich ein durch Auftritte der Kinder der Sandfeld- und der Georg-Büchner-Schule sowie zweier Bands des Landgraf-Ludwigs-Gymnasiums.

Zeichen für Toleranz

Den Einsatz der Bewohnerschaft sowie der Initiativen der Nordstadt für ihren Stadtteil stellte Lutz Perkitny lobend heraus. So hatten etliche Bewohner bei der Festvorbereitung und dem Aufbau von Bühne und weiterem Equipment tatkräftig Hand angelegt und andererseits haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter von Bildungsträgern und Nordstadtprojekten an ihren Ständen interessierte Bewohner über ihre Tätigkeiten informiert. Beteiligt an den Ständen und dem Bühnenprogramm waren rund 50 Initiativen, Vereine und Organisationen. Hoch zufrieden zeigte sich der Nordstadtverein mit all seinen Kooperationspartnern über ein Fest, welches erneut ein Zeichen für Toleranz und gelungenes Miteinander setzte.

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