Zurückgehende Stickoxid-Belastung

Gefahr von Klage wegen schlechter Luft gebannt

  • schließen

Gießen/Wiesbaden(mö). Während in Frankfurt wegen der zu hohen Stickoxid-Belastung in einzelnen Straßen nach dem Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs Fahrverbote für Diesel-Kraftfahrzeuge drohen, scheint diese Gefahr für Gießen endgültig gebannt zu sein. Die Stickoxidbelastung wird in Gießen zum Jahresende wohl nur noch ganz knapp über dem zulässigen Jahresmittelwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter liegen.

Dies hat eine Auswertung der bislang vorliegenden Monatsmittelwerte des Landesamts für Umweltschutz und Geologie ergeben. Der sogenannte gleitende Jahresmittelwert lag einschließlich November bei 40,1 Mikrogramm. Das ist insofern bemerkenswert, weil der Jahreswert 2018 für Gießen - entgegen dem allgemeinen positiven Trend - von 42 auf 44 Mikrogramm gestiegen war.

Dieser Anstieg könnte mit dem durch eine Baustelle stockenden Verkehr an der Westanlage zu tun haben, denn dort steht die Messstation. Diese Situation hat sich mittlerweile entspannt, auch die zu Jahresbeginn vorgenommene komplette Umstellung der Stadtbusflotte auf Antrieb mit Biogas könnte eine Erklärung für die niedrigeren Werte sein.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare