Gefälschtes Flugblatt: Stadtwerke erstatten Anzeige

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Die Stadtwerke Gießen haben Anzeige erstattet gegen die Unbekannten, die am Samstag ein gefälschtes Flugblatt zum Gratis-Busverkehr in Umlauf gebracht haben. Das erklärte SWG-Sprecherin Ina Weller auf Anfrage. Die Verfasser haben unter anderem das Logo der Stadtwerke benutzt und Bürger zum – gutgläubigen – Schwarzfahren angestiftet. "Ich finde den Scherz nicht so harmlos", sagt Weller. Unter anderem müssten Busfahrer Diskussionen mit enttäuschten Fahrgästen führen.

Die Stadtwerke Gießen haben Anzeige erstattet gegen die Unbekannten, die am Samstag ein gefälschtes Flugblatt zum Gratis-Busverkehr in Umlauf gebracht haben. Das erklärte SWG-Sprecherin Ina Weller auf Anfrage. Die Verfasser haben unter anderem das Logo der Stadtwerke benutzt und Bürger zum – gutgläubigen – Schwarzfahren angestiftet. "Ich finde den Scherz nicht so harmlos", sagt Weller. Unter anderem müssten Busfahrer Diskussionen mit enttäuschten Fahrgästen führen.

Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz hat indes noch nicht über eine Anzeige entschieden. Nicht nur ihr Foto und ein vorgeblich von ihr stammender Text stehen auf dem Papier, sondern auch ihre Unterschrift. Die OB ist erst am Montag von einer Dienstreise nach Nicaragua zurückgekehrt.

Auf der Rückseite des Flugblatts findet sich ein Foto des IHK-Präsidenten Rainer Schwarz mit einem weiteren gefälschten Text. Ein Name steht nicht darunter, ein Kringel ersetzt die Unterschrift. Verwendet haben die Urheber außerdem zahlreiche weitere Logos: Etwa von Stadt, Landkreis, den Hochschulen, den BIDs, der Agenda 21 und vom Rhein-Main-Verkehrsverbund. Damit haben sie wahrscheinlich Urkundenfälschung begangen.

Auf dem Flugblatt war ein Neun-Tage-Test für Busfahren zum Nulltarif im Stadtgebiet angekündigt worden.

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