Gedichte von Philip Larkin

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Am Donnerstag, 21. Februar, begrüßt das Literarische Zentrum Ulrich Horstmann im KiZ (Kongresshalle). Ab 19 Uhr stellt er seine neueste Veröffentlichung "Nachwelt" vor. Für das Buch hat er die besten Gedichte des englischen Lyrikers Philip Larkin ausgewählt, übersetzt und kommentiert. Der Eintritt ist frei. Es moderiert Daniel Schneider (LZG).

Am Donnerstag, 21. Februar, begrüßt das Literarische Zentrum Ulrich Horstmann im KiZ (Kongresshalle). Ab 19 Uhr stellt er seine neueste Veröffentlichung "Nachwelt" vor. Für das Buch hat er die besten Gedichte des englischen Lyrikers Philip Larkin ausgewählt, übersetzt und kommentiert. Der Eintritt ist frei. Es moderiert Daniel Schneider (LZG).

Als bekennender Anti-Modernist gehört Larkin (1922 bis 1985) zur ersten Garnitur der englischen Nachkriegslyriker. Seine produktivsten Jahre verbrachte er als Direktor der Universitätsbibliothek in Hull. Mit seinen Gedichtbänden rückte er zur nationalen Ikone auf. Er schrieb über abgehalfterte Rennpferde, Hochzeitsgesellschaften und verunstaltete Werbeplakate, Grubenunglücke und leerlaufende Betriebsfeste. Die Trostlosigkeit der Nachkriegszeit ist in seinen Gedichten ebenso spürbar wie die existenziellen Zweifel des Modernismus. Ulrich Horstmanns gekonnte Übersetzungen ermöglichen einen neuen Zugang zu Larkins Werk.

Horstmann ist der Kleist-Preisträger von 1988. Neben "Nachwelt" hat er auch eine Gedichtauswahl des Larkin-Gegenspielers Ted Hughes und Robert Burtons Anatomy of Melancholy übersetzt.

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