In Gießen und den Stadtteilen

Gedenkfeiern für die Toten der beiden Weltkriege

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Gießen (pm). Zur Erinnerung an die Opfer beider Weltkriege richtet die Stadt Gießen am Volkstrauertag (Sonntag, 17. November) Gedenkfeiern und Kranzniederlegungen an den Gießener Friedhöfen aus.

Die zentrale Gedenkstunde des Magistrats mit Kranzniederlegungen für die Toten findet um 11.30 Uhr auf dem Neuen Friedhof am Ehrenmal des Soldatenfriedhofes statt. Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz spricht, Pfarrer Andreas Specht hält Fürbitte und Totenehrung ab, der Gießener Bläserkreis musiziert. Kränze werden abgelegt am Ehrenmal (Deutscher Soldatenfriedhof), am Friedhof für ausländische Soldaten, am Bombenfriedhof (Bombenopfer), am Mahnmal für die deportierten und ermordeten jüdischen Bürgerinnen und Bürger Gießens und am Friedhof für Fremdarbeiter. Im Anschluss daran erfolgt am Mahnmal auf dem Rathausvorplatz am Berliner Platz eine Kranzniederlegung für alle Opfer und Verfolgten des Naziregimes.

Gottesdienste, Reden, Kränze

Im Stadtteil Allendorf (Kapelle und Mahnmal auf dem Friedhof) findet um 9.30 Uhr eine Gedenkfeier mit Kranzniederlegung statt. Stadtrat Wolfgang Sahmland spricht in der Kapelle Worte zum Gedenken und legt anschließend gemeinsam mit Ortsvorsteher Thomas Euler einen Kranz nieder. Im Stadtteil Kleinlinden wird den Toten beider Weltkriege sowie den Opfern der nationalsozialistischen Diktatur im Anschluss an den Gottesdienst in der Kirche (Beginn 9.30 Uhr) auf dem Friedhof gedacht. Es spricht Arne Sommerlad vom Ortsbeirat. Im Stadtteil Lützellinden (Ehrenmal auf dem Friedhof) spricht Bürgermeister Peter Neidel um 11.30 Uhr Worte zum Gedenken und legt anschließend gemeinsam mit Ortsvorsteher Markus Sames einen Kranz nieder. Im Stadtteil Rödgen (Friedhofshalle) spricht Stadtrat Johannes Zippel im Rahmen des um 10 Uhr in der Friedhofshalle beginnenden Gottesdienstes Worte zum Gedenken und legt mit Ortsvorsteherin Elke Victor am Ehrenmal einen Kranz nieder. Im Stadtteil Wieseck (Friedhof Alten-Busecker-Straße) spricht Stadträtin Astrid Eibelshäuser um 10.30 Uhr in der Trauerhalle Worte zum Gedenken und legt mit Ortsvorsteher Wolfgang Bellof am Ehrenmal einen Kranz nieder. Zuvor, gegen 10.15 Uhr, wird in Wieseck zum Gedenken an die vertriebenen und ermordeten jüdischen Bürger Wiesecks sowie zur Erinnerung an die geschändete Synagoge am Gedenkstein an der Poart (gegenüber des Friedhofs) ein Kranz niedergelegt.

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