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Die große Hütte wird beim Brand komplett zerstört.

Gartenhütte im Inselweg abgebrannt

  • VonAlexander Stripling
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Gießen (ast). Komplett niedergebrannt ist am Samstagmittag eine große Gartenhütte am Inselweg. Eine Person erlitt dabei eine leichte Rauchgasvergiftung.

Gegen 12 Uhr gingen zahlreiche Anrufe von Anwohnern des Inselweges und der angrenzenden Straße In der Hunsbach bei Polizei und Feuerwehr ein. Wegen starker Rauchentwicklung vermuteten mehrere Notanrufer, dass der Bahndamm der Eisenbahnstrecke Lollar-Gießen brenne, deshalb veranlasste die Polizei die Sperrung des Bahnverkehrs. Sie wurde jedoch nach rund 20 Minuten von der Feuerwehr vor Ort aufgehoben.

Als die Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort ankamen, brannte das aus Holzbohlen gebaute Häuschen in vollen Flammen auf einer Fläche von rund 70 Quadratmetern. Wegen fehlender Hydranten musste das Wasser für die Löscharbeiten herangefahren werden, deshalb wurden die Feuerwehren in Lollar und Rödgen nachalarmiert, die jeweils ein Tanklöschfahrzeug samt Besatzung schickten. - Aus den Flammen wurden von den Einsatzkräften zwei Gasflaschen geborgen. Die Aussagen von Zeugen, die mehrere Explosionen an der Brandstelle gehört haben sollen, konnte die Feuerwehr nicht bestätigen, möglicherweise seien Eternit-Platten mit lautem Krachen geborsten, mutmaßte der Einsatzleiter Kersten Nette.

Etwa eine Stunde nach Anrücken der Feuerwehr waren die Flammen mithilfe von Wasser und Schaum gelöscht, Nachlöscharbeit und die Suche nach Glutnestern dauerten jedoch noch bis in die Nachmittagsstunden an. Vom Gebäude blieb nach diesem verheerenden Feuer nur ein ausgebranntes Gerippe.

Im Einsatz waren elf Kräfte der Berufsfeuerwehr, 20 Feuerwehrleute der Freiwilligen Feuerwehr Wieseck sowie sechs Wehrkräfte aus Rödgen und drei aus Lollar. Zwei Rettungswagen und die Polizei waren auch vor Ort. Die Kriminalpolizei hat bereits Ermittlungen eingeleitet.

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