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GAiN-Leiter Klaus Dewald sitzt beim 100. Transport selbst am Steuer des Lkw.

GAiN startet 100. Transport

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Gießen (pm). Das in Gießen ansässige Mitmachhilfswerk Global Aid Network (GAiN) hat am gestrigen Montag den 100. Hilfstransport in diesem Jahr auf den Weg gebracht. Der Fahrer ist GAiN-Leiter Klaus Dewald persönlich. Die Tour führt nach Lettland, wo sich zwei Projektpartner von GAiN befinden, mit denen das Hilfswerk seit vielen Jahren kooperiert. Die Besonderheit an diesem Transport ist ein neuer Auflieger, dessen Beschriftung zum Mitmachen einlädt.

Menschen zu involvieren, gehört neben der Nothilfe und der Logistik zu den Kernbereichen des Hilfswerkes.

»Logistik bedeutet, dass die richtige Hilfe zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist«, erklärt GAiN-Gründer Dewald. Er hat 1990 den ersten Hilfstransport nach Lettland gefahren und ist begeistert, beim 100. Transport in diesem Jahr wieder einmal selbst am Steuer zu sitzen. Die Beschriftung des Aufliegers wurde erst vor Kurzem angebracht und weist auf die Patenschafts-Programme von GAiN hin. Betrachter können sich über einen QR-Code über diese Hilfsmöglich-keit informieren. Das Hilfswerk vermittelt unter anderem Patenschaften für Kinder in Uganda, Indien und Haiti, für Familien in Armenien und für Holocaust-Überlebende in Israel. Die Paten haben die Möglichkeit, in Kontakt mit ihren Schützlingen zu treten, z.B. im Rahmen einer GAiN-Reise mit Herz. Weitere Infos sind auf GAiN-Homepage unter www.gain-germany.org erhältlich.

»Ich möchte, dass noch viel mehr Menschen bei uns mitmachen«, sagt Dewald, der überzeugt ist, dass jede und jeder, die bzw. der hilft, auch selbst davon profitiert. Kinder haben Gymbags gefüllt, die sich neben Haferflocken, Babynahrung, Kleidung und anderen Hilfsgütern an Bord dieses Transportes befinden.

GAiN hat ein jährliches Transportvolumen von mehr als 1500 Tonnen Hilfsgütern. Die humanitäre Hilfsorganisation leistet Katastrophenhilfe, langfristige Nothilfe und Hilfe zur Selbsthilfe und trägt dazu bei, dass die Ärmsten und Benachteiligten der Welt, die sich nicht selbst helfen können, eine neue Perspektive für ihr Leben und Hoffnung für ihre Zukunft gewinnen.

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