Funksatellit live mitverfolgt

  • schließen

Für den Ortsverband Gießen des Deutschen Amateur-Radio-Clubs stand am Wochenende das Amateurfunktreffen im Bürgerhaus in Kleinlinden im Mittelpunkt. Mit weit über 500 Gästen und etwa 30 privaten und gewerblichen Anbietern war die Veranstaltung wieder gut besucht.

Für den Ortsverband Gießen des Deutschen Amateur-Radio-Clubs stand am Wochenende das Amateurfunktreffen im Bürgerhaus in Kleinlinden im Mittelpunkt. Mit weit über 500 Gästen und etwa 30 privaten und gewerblichen Anbietern war die Veranstaltung wieder gut besucht.

Sie startete mit einer Bastlermesse. Der Gießener Funkamateur Roderich Sepp hat ein Morse-Übungsgerät entwickelt, das vor Ort an den vorbereiteten Lötplätzen und in Gesellschaft Gleichgesinnter zusammengebaut und gelötet werden konnte. Darüber hinaus präsentierte Klaus Wörner den Besuchern seine selbst entwickelte Kfz-Freisprecheinrichtung für den Amateurfunk. Aufgrund einer Änderung in der Straßenverkehrsordnung ist es in Zukunft auch Funkamateuren nicht mehr erlaubt, während der Autofahrt Funkbetrieb ohne eine Freisprecheinrichtung durchzuführen.

Am zweiten Tag fand der traditionelle Flohmarkt statt: Transceiver, Handfunkgeräte, Antennen, Messgeräte und Mikrofone suchten ebenso einen neuen Besitzer wie Radios, Transistoren, Kondensatoren, Ferritkerne, Kabel und Stecker. Umrandet wurde der Flohmarkt wieder mit spannenden Vorträgen: Annette Coenen berichtete über ihre DX-Pedition nach Barbados, Emil Bergmann über seine DX-Pedition nach Mosambik. Wolfgang Beer stellte Besuchern die deutschsprachige Software MMANA zur Antennensimulation vor. Am Stand des befreundeten VFDB Ortsverbands Gießen hatten Besucher die Möglichkeit, die Funkkontakte über den kürzlich in Betrieb gegangenen Amateurfunksatelliten Es’hail-2 live mitzuverfolgen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare