Eine schöne Überraschung der Landwirte. FOTO: IGE
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Eine schöne Überraschung der Landwirte. FOTO: IGE

Ein Funke Hoffnung

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Gießen(ige). "Danke! Das ist viel mehr als ein tolles Symbol für unsere kranken Kinder." Professor Dieter Körholz, Direktor der Kinderklinik am Universitätsklinikum Gießen-Marburg (UKGM), konnte die Überraschung kaum in Worte kleiden, die am Samstag vor dem Eingang der Kinderklinik stattgefunden hat. Sieben Landwirte aus dem Marburger Land waren mit weihnachtlich illuminierten Traktoren vor die Kinderklinik gefahren, um nicht nur durch deren Lichterglanz Patienten der Kinderklinik eine Freude zu bereiten. Der vierte Trecker hatte einen Pferdeanhänger an der Kupplung. Und dieser war vollgepackt mit tollen Geschenken für die Patienten. Mehrere Kindertraktoren in Größe eines Bobbycars, gespendet von einer Landmaschinenfirma, stachen aus der Menge hervor. Doch auch viele andere Präsente, gespendet von weiteren Unternehmen, Organisationen sowie Privatpersonen, wurden von den Landwirten ausgepackt. Junge Patienten erfreuten sich, neugierig aus ihren Krankenzimmern oder durch die Flurfenster blickend, an dem vorweihnachtlichen Spektakel. Diejenigen, die kurz nach draußen durften, begutachteten mit großem Staunen die Geschenke.

Die Landwirtevereinigung Land schafft Verbindung (LsV) war in der Vergangenheit durch Traktoren-Demos im Kampf gegen Verordnungen unterwegs. Nun hatte es einen Aufruf zu einer vorweihnachtlichen Traktorparade gegeben. Unter dem Motto "Ein Funken Hoffnung" sollen die geschmückten Traktoren weihnachtliche Stimmung und Freude in Innenstädte bringen. Für Landwirt Harald Platt aus Altenvers und seine Kollegen war klar, dass die Kinderkliniken in Marburg und Gießen Ziel der Aktion sein sollten. Er überreichte Körholz und den Erziehern Corinna Altinkilic und Philipp Joester für die Station Peiper außer Spielzeug Gutscheine für Waldführungen, Picknicks, Besuche auf Bauernhöfen, Reiten und Schlepperfahrten. Der Elternverein erhielt 40 Gutscheine für ein Sommerfest sowie einen Scheck in Höhe von 5000 Euro. Vorstandsmitglied Andreas Hölzle bezeichnete die Zuwendung als große Wohltat, zumal infolge Corona viele Spenden ausgeblieben seien. Körholz fehlten fast die Worte.

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