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Für Demokratie in Aserbaidschan demonstriert

  • Stephan Sippel
    VonStephan Sippel
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Gießen (si). Für Meinungsfreiheit und Menschenrechte in dem vorderasiatischen Staat Aserbaidschan - einer ehemaligen Sowjetrepublik - haben am Mittwoch in Gießen 40 Menschen demonstriert. Aufgerufen hatte die Sozialpolitische Union »Wähle das Demokratische Aserbaidschan«.

Mit der Unabhängigkeitserklärung 1991 hätten die Menschen dort große Hoffnungen verbunden. Doch obwohl das Land seit 2009 mit der Europäischen Union durch die Östliche Partnerschaft verbunden sei, würden politische Aktivisten verfolgt, verhaftet und in den Gefängnissen gefoltert. Die autoritäre Regierung terrorisiere die Menschen, es gebe Korruption und Beamtenwillkür. Journalisten würden an der Ausübung ihres Berufes behindert, drei seien ermordet worden. Zurzeit gebe es in Aserbaidschan über 120 politische Gefangene, hieß es bei der Kundgebung.

Das Bündnis hielt seine Versammlung in Gießen vor den Verlagshäusern der heimischen Tageszeitungen ab - so wie vorher schon in etlichen anderen Städten. Nächste Station sei Düsseldorf, sagte ein Redner. Auch dort würden Aserbaidschaner aus ganz Deutschland teilnehmen. FOTO: SI

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