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Spätestens am 24. Oktober wird der neue Oberbürgermeister feststehen.

Ein Überraschungskandidat

Fünf Männer wollen Gießens Oberbürgermeister werden

  • Christoph Hoffmann
    VonChristoph Hoffmann
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Die Bewerbungsfrist für die Gießener Oberbürgermeister- sowie die Bundestagswahl ist beendet. Das sind die Kandidaten.

Gießen - Seit Montagabend steht fest: Nachfolger von Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz wird ein Mann. Um 18 Uhr endete die Frist zur Einreichung von Wahlvorschlägen für das höchste Amt im Gießener Rathaus. Die Bürger der Stadt haben am 26. September die Wahl zwischen Alexander Wright (Grüne), CDU-Kandidat Frederik Bouffier, Frank-Tilo Becher von der SPD, Marco Rasch (Die PARTEI) sowie den Einzelbewerber Thomas Dombrowski. Während die ersten vier Männer ihre Kandidatur bereits in den vergangenen Wochen bekanntgegeben haben, ließ sich Dombrowski erst vor wenigen Tagen eintragen.

OB-Wahl in Gießen: Stichwahl für 24. Oktober geplant

Bei fünf Kandidaten ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass nach dem ersten Wahlgang keiner die absolute Mehrheit erreichen wird. Die in diesem Fall notwendige Stichwahl ist für den 24. Oktober vorgesehen.

Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz hatte im Januar bekannt gegeben, nach zwei Amtszeiten nicht noch einmal kandidieren zu wollen. Gegenüber dieser Zeitung sagte die Sozialdemokratin Anfang des Jahres, aus persönlichen und familiären Gründen lange mit der Entscheidung gerungen zu haben. Denn am Ende einer dritten Amtszeit wäre sie 70 Jahre alt. Sie habe sich gefragt, ob sie die momentan noch vorhandene »Frische und Energie« für die volle, sechsjährige Amtszeit garantieren könne und diese Frage mit Nein beantwortet.

Neben Oberbürgermeisterwahl in Gießen auch Landrats- und Bundestagswahl

Ebenfalls am 26. September haben die Gießener zudem die Möglichkeit, bei der Landratswahl sowie bei der Bundestagswahl ihre Stimme abzugeben. Laut dem Wahlleiter gehen für letztere Christdemokrat Helge Braun, Sozialdemokrat Felix Döring, Behzad Borhani (Grüne), Uwe Schultz (AfD), Ali Al-Dailami (Linke), Dennis Pucher (FDP), Diego Semmler (Freie Wähler), Stephan Krüdener (die Basis), Holger Klötzner (Volt), Darwin Walter (Die Partei) sowie Henning Mächerle (DKP) ins Rennen.

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