Freispruch nach Schlägerei mit Hells Angels

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Gießen (hin). Freispruch für zwei Angeklagte, die sich wegen einer Schlägerei – mit mehreren Beteiligten – im "Döner-Dreieck" zu verantworten hatten. Sie sollen den "Hells Angels" angehören. Im Dezember 2015 war es zu einer Auseinandersetzung gekommen, die einige der Kontrahenten blutüberströmt zurückgelassen hatte. Aufgrund von Zeugenaussagen hatte ein Anfangsverdacht gegen die beiden 23 Jahre alten Angeklagten bestanden. Im Zuge der Hauptverhandlung hatte ihre Schuld aber nicht bewiesen werden können.

Gießen (hin). Freispruch für zwei Angeklagte, die sich wegen einer Schlägerei – mit mehreren Beteiligten – im "Döner-Dreieck" zu verantworten hatten. Sie sollen den "Hells Angels" angehören. Im Dezember 2015 war es zu einer Auseinandersetzung gekommen, die einige der Kontrahenten blutüberströmt zurückgelassen hatte. Aufgrund von Zeugenaussagen hatte ein Anfangsverdacht gegen die beiden 23 Jahre alten Angeklagten bestanden. Im Zuge der Hauptverhandlung hatte ihre Schuld aber nicht bewiesen werden können.

Am zweiten Verhandlungstag waren noch drei Zeugen gehört worden. Sie alle beriefen sich vor Gericht auf Erinnerungslücken, sodass offen blieb, wer in welcher Rolle an der Schlägerei beteiligt gewesen war. "Ich wollte nur helfen," sagte ein 27-jähriger Cousin des Angeklagten J. – "Ich weiß gar nicht, worum es heute geht," sagte ein 24-jähriger Student. Der dritte Zeuge signalisierte ein komplettes Blackout, konnte sich dann bruchstückhaft aber doch an die eine oder andere Begebenheit erinnern. Er war derjenige, der – wie Jugendrichterin Sabine Tremmel-Schön ausführte – die ersten Schläge abbekommen hatte. Die freigesprochenen Angeklagten gaben sich betont lässig. Sie betraten den Gerichtssaal leicht verspätet mit einem Kaffeebecher in der Hand, und sie verabschiedeten sich mit einem lockeren "Schönes Wochenende!"

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