Frauentag: Demos, Rosen und Glücksrad

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Mehr öffentliche Aktionen als seit Jahren gibt es in Gießen am Freitag (8. März) anlässlich des Internationalen Frauentags. An mehreren Stellen in der Innenstadt wollen Organisationen auf die Leistungen, Forderungen und Probleme von Frauen aufmerksam machen. Abends kann bei Livemusik gefeiert und getanzt werden.

Mehr öffentliche Aktionen als seit Jahren gibt es in Gießen am Freitag (8. März) anlässlich des Internationalen Frauentags. An mehreren Stellen in der Innenstadt wollen Organisationen auf die Leistungen, Forderungen und Probleme von Frauen aufmerksam machen. Abends kann bei Livemusik gefeiert und getanzt werden.

Zwei neue Gruppierungen planen für den Nachmittag am Kugelbrunnen politische Kundgebungen. Ab 16 Uhr rufen die "Omas gegen rechts" auf zur Demonstration "Farbe bekennen- Gießen bleibt bunt" gegen Fremdenfeindlichkeit. Um 17 Uhr geht "Pro Choice" mit dem Motto "Keine Kompromisse – Weg mit § 218/219" über die bisherige offizielle Forderung hinaus: Die Gruppe nimmt nun neben dem Informationsverbot zu Schwangerschaftsabbrüchen (Strafgesetzbuch-Paragraf 219 a) die gesamte Rechtslage ins Visier. Abtreibungen sind grundsätzlich illegal, sie bleiben nur nach einer Pflichtberatung unter bestimmten Umständen straffrei.

Die Würdigung von Frauen steht bei zwei weiteren Aktionen in der Fußgängerzone im Fokus. Am Vormittag informiert der Sozialdienst katholischer Frauen unter dem Titel "Heldin des Tages" vor Karstadt über seine Angebote. Es gibt ein Glücksrad und Überraschungen. Aktive des Zonta-Clubs Burg Staufenberg-Gießen überreichen bei seiner traditionellen Rosen-Aktion wieder Blumen an Frauen, "deren Arbeit auffällt, wenn diese ausfällt".

Mehr zu den Veranstaltungen im Internet unter www.giessen.de.

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