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Auch die sechsjährige Niloleta aus Sliven bekommt dank "Musik statt Straße" eine Chance.

Fotoreportage aus Sliven von Rolf K. Wegst

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Gießen (gl). Zum zehnjährigen Bestehen der Initiative "Musik statt Straße" für Kinder aus einem Elendsviertel im bulgarischen Sliven stellt der Gießener Fotograf Rolf K. Wegst eine Fotoreportage im Atrium des Rathauses aus. Seine Bilder sind dort noch bis zum 30. August zu sehen. Am Dienstagabend war Eröffnung, mit einem Grußwort von Stadträtin Astrid Eibelshäuser und musikalisch begleitet von Geiger und "Musik statt Straße"-Initiator Georgi Kalaidjiev.

Wegst war bereits viermal vor Ort, hat 2017 sogar ein Buch mit seinen Fotos herausgegeben. Dieses wird in Kürze in einer neuen, leicht veränderten Auflage erscheinen. Auch die in der Ausstellung zu sehenden Aufnahmen - allesamt in Schwarz-Weiß - zeigen, wie "Musik statt Straße" ein Stück Hoffnung in das ansonsten schwierige Leben der Jungen und Mädchen bringt, die im Elend aufwachsen und durch das Gemeinschaftserlebnis beim Musizieren eine Perspektive aufgezeigt bekommen. "Es ist enorm, welchen Unterschied ›Musik statt Straße‹ in deren Leben macht", berichtet Wegst. Er war erst im Frühjahr dieses Jahres wieder in Bulgarien.

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