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Die Veranstalter der »Songs im Garten«: Peter Hermann und Cordula Poos.

Fortsetzung folgt - vielleicht

  • VonBarbara Czernek
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Gießen (bac). Vielleicht war dies der Beginn einer neuen Ära: In der vergangenen Woche endete die Konzertreihe »Songs im Garten« im Innenhof der Kongresshalle. Den Schlusspunkt setzten das Duo Tess und Daisy und der Gitarrist Michael Diehl. Eine erfolgreiche Reihe, die nach elf Konzerten mit 22 Gruppen für diese Saison zu Ende ging.

Wenn es nach dem Veranstalter-Duo Peter Hermann und Cordula Poos geht, dann könnte dies gerne im kommenden Jahr fortgesetzt werden. Auch Sadullah Gülec, Geschäftsführer der Kongresshalle GmbH und Hausherr des Veranstaltungsorts, zeigte sich beeindruckt von der Qualität der heimischen Künstler und der Reihe und signalisierte, dass auch er eine Weiterführung der »Songs im Garten« begrüßen würde.

Elf Konzerte mit 22 Gruppen

Das Konzept war einfach und zugleich genial: An elf hintereinander folgenden Donnerstagen, von Juni bis Ende August, jeweils um 19.30 Uhr, wurde der Innenhof der Kongresshalle zur Open-Air-Location. Sämtliche Abende waren immer gut besucht, meistens sogar ausverkauft, auch gelegentliche Regengüsse konnten das luftig-leichte Sommerfeeling nicht trüben: Gern mit einem Wein in der Hand wurde den insgesamt 22 Präsentationen gelauscht, denn auch das gehörte zu dem Konzept: Pro Abend traten zwei Formationen auf, die jeweils etwa eine dreiviertel Stunde spielten: kurz, knapp und oft sehr unterschiedlich. Diese musikalischen Appetithäppchen machten häufig Lust auf mehr und das war auch durchaus gewollt.

Die Idee dazu hatten Hermann und Poos, um heimischen Künstlern eine Auftrittsmöglichkeit zu schaffen. Am bisher letzten Abend bedankten sie sich bei allen Sponsoren und Künstlern, die zu dem Erfolg beigetragen hätten, denn überall sei die Idee mit offenen Armen aufgenommen und anschließend tatkräftig umgesetzt worden. Aktiv und pragmatisch agierten Gülec und sein Team, als der Garten als Location feststand: Als Bühne fungierte ein Treppenaufgang mit einem dahinter gelegenen Eingangsbereich. Das störende Gitter am Vorbau wurde einfach abgeschraubt, um den Zuschauern einen besseren Blick auf das Geschehen zu ermöglichen.

»Von unserer Seite steht einer Weiterführung der Konzertreihe nichts entgegen. Im Rahmen des Umbaus der Kongresshalle ist auch eine Umgestaltung des Innenhofs angedacht. Da können wir die jetzt gemachten Erfahrungen gut einbringen«, sagte er. Vor und hinter der Bühne hatte sich schnell ein Team von Mitwirkenden und Helfern zusammengefunden, das unkompliziert zusammenarbeitete.

Damit die Eventreihe nicht einfach so verpufft, wurde sie professionell begleitet von der Schüler-Technikfirma der Ostschule, dem MediaHouse-Team. Sie werden das Material bearbeiten und anschließend veröffentlichen. »Da ist noch eine Überraschung in Vorbereitung. Mehr wird aber nicht verraten«, sagt Poos.

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