Forschungsstarke Ärzte unterstützen

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Die Nachwuchsförderung der Justus-Liebig-Universität trägt weitere Früchte: Um mehr Ärzten den Weg in die Forschung zu erleichtern und verlässliche wie attraktive Karrierewege zu schaffen, fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in den nächsten drei Jahren mit rund 2,6 Millionen Euro die Einrichtung eines "Clinician Scientist"-Programms an der JLU.

Die Nachwuchsförderung der Justus-Liebig-Universität trägt weitere Früchte: Um mehr Ärzten den Weg in die Forschung zu erleichtern und verlässliche wie attraktive Karrierewege zu schaffen, fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) in den nächsten drei Jahren mit rund 2,6 Millionen Euro die Einrichtung eines "Clinician Scientist"-Programms an der JLU.

Damit ist Gießen einer von 13 deutschen Universitätsmedizin-Standorten, die gefördert werden. Beworben hatten sich 29 Standorte. Klinische Forschung ist für die universitäre Medizin und für jeglichen Fortschritt in der Patientenversorgung unverzichtbar. Der Erfolg unterstützt die Umsetzung des Personalentwicklungskonzepts, mit dem die JLU im vergangenen Jahr auch im Nachwuchspakt von Bund und Ländern erfolgreich war.

Das "Justus Liebig University Giessen Clinician Scientist Program in Biomedical Research" (JLU-CAREER) ist ein gemeinsamer Antrag der Professoren Andreas Günther (Medizinische Klinik II Pneumologie, Koordination), Susanne Herold (Medizinische Klinik II Infektiologie) und Till Acker (Institut für Neuropathologie) für den Fachbereich Medizin. Das Programm dient der Verbesserung der Ausbildung des akademischen Nachwuchses in den wissenschaftlichen Kernbereichen "Imbalance von Entzündung und Infektion", "Krebsentstehung und -progression" sowie "Organfibrose und Organumbau" und wird jungen Ärzten in der Facharztausbildung ermöglichen, wissenschaftliche Studien in einem geschützten Rahmen durchzuführen. Mit der Bewilligung ist die 50-prozentige Finanzierung von acht Arztstellen im ersten, 16 im zweiten und 24 im dritten Jahr verbunden.

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