Der Gießener Apotheker Thorsten Junk für einen bundesweiten „Test-Tag“ ausgesprochen, an dem sich alle Bürger zu Hause selbst testen. (Symbolfoto)
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Der Gießener Apotheker Thorsten Junk für einen bundesweiten „Test-Tag“ ausgesprochen, an dem sich alle Bürger zu Hause selbst testen. (Symbolfoto)

Corona-Lockdown

Forderung nach „Test-Tag“: Gießener Apotheker schreibt der Bundesregierung

Einen bundesweiten „Test-Tag“, an dem sich 80 Millionen Bürger nach der Tagesschau selbst testen – das hat der Gießener Apotheker Thorsten Junk in einem Brief an die Bundeskanzlerin vorgeschlagen.

Der Gießener Apotheker Thorsten Junk hat sich für einen bundesweiten „Test-Tag“ ausgesprochen, um die Corona-Pandemie einzudämmen, und diesen Vorschlag auf Bundeskanzlerin Angela Merkel gemacht. Das berichtete er im Interview mit dem Radiosender „FFH“.

Die Idee hinter dem Vorschlag: Bei einem positiven Ergebnis in der Schule oder im Büro hat der Infizierte in der Regel bereits Kontakt zu anderen Menschen gehabt und könnte diese angesteckt haben. Deswegen plädiert Junk für einen bundesweiten „Test-Tag“, an dem sich alle 80 Millionen Einwohner Deutschlands zu Hause testen - etwa am Sonntagabend. Wer positiv getestet werde, müsse anschließend zu Hause bleiben.

Junk stellt sich das folgendermaßen vor: Am Sonntagabend nach der Tagesschau gibt es einen Livestream mit Bundeskanzlerin Angela Merkel oder Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und alle Bürger testen sich vor dem Bildschirm. Der Apotheker denkt dabei ein Ereignis aus seiner Kindheit: Damals habe Uri Geller im TV Löffel verbogen und damit die Leute zum Mitmachen angeregt. „Damals hat die ganze Republik mit die Löffel verbogen - ein Event“, sagte Junk im Interview mit FFH.

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