SPD fordert Klarheit zum Weihnachtsmarkt

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Gießen (pm). Das Vorsitzenden-Team des SPD-Stadtverbands Gießen fordert Bürgermeister Peter Neidel (CDU) auf, zeitnah ein Weihnachtsmarktkonzept vorzulegen. »Schon vor der Sommerpause haben wir in der Koalition besprochen, dass ein Weihnachtsmarktkonzept erarbeitet werden soll, das die Pandemie-Lage einerseits und die Möglichkeit für Schausteller, in einer schwierigen Zeit wenigstens noch ein wenig Umsätze zu generieren, andererseits in den Blick nimmt«, sagt Stadtverbandsvorsitzende Nina Heidt-Sommer. »Schon im vergangenen Jahr wurde das neue Weihnachtsmarktkonzept so spät vorgelegt, dass sich niemand mehr ausführlich damit beschäftigen oder Änderungsvorschläge einbringen konnte«, fügt Vorsitzender Christopher Nübel an.

Mit Blick auf die steigenden Infektionszahlen sei es höchste Zeit, eine Idee zu entwickeln. Wenn die Situation sich so weiterentwickele wie bisher, müssten auch alternative Szenarios durchgeplant werden. Heidt-Sommer betont den hohen Wert von Planbarkeit für die Schausteller: »Es kann doch niemand vernünftig einen Betrieb führen, der erst einen Monat vorher weiß, ob er 0 oder 40 Angestellte braucht und ob er Waren bestellen soll oder nicht.«

Nach der Absage des Frankfurter Weihnachtsmarkts indes dürfte sich die Frage nach dem Gießener Event mehr um das Ob als um das Wie drehen. Mit einer Inzidenz von weit über 100 bewegt sich die Stadt Gießen seit Wochenbeginn im Bereich der höchsten Corona-Warnstufe. Die Weihnachtsmärkte in den Gemeinden rund um Gießen sind längst abgesagt worden.

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