Von Filmmusik bis Poetry-Slam

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Gießen(pm). Ob Händel-Preisträger, Fernsehmoderator oder Poetry-Slam-Legende: In der zweiten Spielzeithälfte präsentiert das Stadttheater neben den Repertoire-Vorstellungen Sonderveranstaltungen, die dem Publikum einzigartige Theatermomente bescheren.

Der Tanzabend "Carmen" ist beim Publikum begehrter denn je: Daher zieht am 28. Februar Ivan Strelkins Tanzkomposition für einen Abend von der taT-Studiobühne ins Große Haus.

Am 5. März bringt der Chor des Stadttheaters die Pankra-tiuskapelle zum Erklingen: unter Leitung von Martin Spahr kommen mit "Nachtgesänge" Chorwerke von Johannes Brahms, Edvard Grieg, Francis Poulenc, Gustav Holst und anderen in ganz besonderer Atmosphäre zur Aufführung.

Am 19. März ist der Astrophysiker, Wissenschaftsjournalist und Fernsehmoderator Prof. Harald Lesch im Stadttheater zu Gast. Sein Vortrag zum Thema "Sollen wir den Klimawandel akzeptieren?" bildet die Auftaktveranstaltung zur aktuellen Reihe "Eigentum verpflichtet - Eigentum vernichtet" der Plattform für Zeitfragen am Stadttheater. In den anschließenden Wochen folgen zahlreiche Veranstaltungen und Workshops mit Kindern, Jugendlichen sowie wissenschaftlichen Experten und Theatermachern.

Am 27. März ist der weltweit erfolgreiche Countertenor und Händel-Preisträger Valer Sabadus zusammen mit der Klassikband Spark zu Gast. Ihr Programm "Closer to Paradise" verspricht einen experimentellen, genreübergreifenden Abend von Vivaldi bis Rammstein mit Blockflöten, Melodica, Streichern und Klavier.

"Großes Kino" live erleben, mit umfassendem Surround-Sound: am 3. April kommen in "Movie Sounds" die größten Highlights der Filmmusik auf die Bühne. Unter Leitung von Jan Hoffmann verwandeln der Opernchor des Stadttheaters, der Gesangverein Jugendfreund Watzenborn-Steinberg, der Mittelstufenchor der Liebigschule sowie das Philharmonische Orchester das Theater in eine Filmkulisse.

Am 19. April heißt es "Sorry Kids - Der letzte Poetry-Slam der Menschheit" mit Lars Ruppel. In Zeiten des Klimawandels könnten auch die Tage des Poetry-Slams gezählt sein.

Am 10. Mai zeigt die Kammeroper München die "Mutter aller Boulevardkomödien", "Charleys Tante". Eine Operette nach dem Lustspiel von Brandon Thomas mit Gesangstexten vom Gießener "Barbier"-Regisseur Dominik Wilgenbus.

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