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142 Kinder sind an der Ricarda-Huch-Schule für den Start in die fünfte Klasse diesen Sommer angemeldet.

Nach den Sommerferien

Fast 1000 Kinder starten in Gießen in die fünfte Klasse

  • Daniel Beise
    VonDaniel Beise
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Auf welche Schulen wollen die Gießener Eltern ihre Kinder nach der Grundschule im Sommer schicken? Dazu hat sich jetzt das Staatlichen Schulamt geäußert. Besonders stark gefragt ist wieder der Liebling aus den vergangenen Jahren.

Gießen – Die Entscheidung machen sich viele Eltern nicht einfach: Auf welche Schule schicke ich mein Kind nach der vierten Klasse? Zumal das gegliederte Schulssystem in Deutschland nicht unumstritten und die Entscheidung an diesem Punkt immer noch mit ausschlaggebend dafür sein kann, ob und wie ein Kind sein Potenzial entdeckt.

Das staatliche Schulamt Gießen hat nun Zahlen zu den Anmeldungen an weiterführenden Schulen sowie an Gymnasien in der Stadt herausgegeben. Wie in den Jahren zuvor bleibt die Gesamtschule Ost mit 227 Anmeldungen für das Schuljahr 2021/22 an der Spitze; etwa 100 müssen allerdings abgelehnt und an andere Schulen verwiesen werden. Ebenfalls mehr Anmeldungen als Plätze verzeichnen das Landgraf-Ludwig-Gymnasium und die Herderschule, wo außerdem viele Eltern aus dem Landkreis ihre Kinder angemeldet haben; dort müssten Kinder aus der Stadt vorrangig einen Platz erhalten, schreibt Norbert Kissel, Leiter des Stattlichen Schulamtes Gießen. Deutlich weniger Anmeldungen als freie Plätze gab es bei der Friedrich-Ebert-Schule und der Alexander-von-Humboldt-Schule; hier können weitere Schülerinnen und Schüler angenommen werden - wie auch an der Brüder-Grimm-Schule.

Insgesamt gehen im Sommer 944 Kinder im Stadtgebiet in die fünfte Klasse an Gymnasien, Gesamtschulen oder Mittelstufenschulen. Am Freitag hatten Vertreter der weiterführenden Schulen, der Stadt, der Schulamtes sowie des Stadtelternbeirates über die Verteilung beraten.

Aufgrund der Corona-Pandemie seien die Informationsmöglichkeiten für Eltern und Kinder in den vergangenen Monaten eingeschränkt gewesen, sagt Kissel weiter. So konnten zum Beispiel nicht die Schulmesse oder Tage der offenen Türen stattfinden. Gleichwohl hätten Schulleitungen »kreative Ideen« wie digitale Schulführungen oder persönliche Beratungen zur besseren Orientierung angeboten. (bei)

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