Fahrgastverbände schlagen zusätzlichen Bahnsteig vor

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Immer mehr Züge verkehren auf den Hauptgleisen des Gießener Bahnhofs. Dort werde es immer enger. Deshalb wäre es sinnvoll, einen weiteren Bahnsteig zwischen den Gleisen 7 und 8 zu bauen. Das meinen vier Organisationen, nämlich die Fahrgastverbände Pro Bahn sowie Pro Bahn & Bus, der Verkehrsclub Deutschland und der Verein Lumdatalbahn.

Immer mehr Züge verkehren auf den Hauptgleisen des Gießener Bahnhofs. Dort werde es immer enger. Deshalb wäre es sinnvoll, einen weiteren Bahnsteig zwischen den Gleisen 7 und 8 zu bauen. Das meinen vier Organisationen, nämlich die Fahrgastverbände Pro Bahn sowie Pro Bahn & Bus, der Verkehrsclub Deutschland und der Verein Lumdatalbahn.

In den letzten 15 Jahren seien zum einen zusätzliche Verbindungen nach Frankfurt eingerichtet worden, schreiben die Regionalverbände in einer Pressemitteilung. Zum anderen seien etliche Verbindungen vom Oberhessischen Bahnhof (Gleise 11 bis 15) auf die Gleise der Main-Weser-Bahn (1 bis 5) verlagert worden. Insbesondere das Gleis 4, aber auch das Gleis 1 sei sehr stark beansprucht. Häufig müssten von einem Bahnsteig gleichzeitig mehrere Züge abfahren. An den Treppen am Gleis 4/5 entstehe häufig Gedränge von Fahrgästen.

Diese Probleme würden künftig noch zunehmen. Mehr Züge seien zu erwarten, sobald die Strecke zwischen Friedberg und Frankfurt viergleisig ausgebaut ist. Wegen der zunehmenden Fahrgastzahlen seien längere Bahnen nötig. Auch bei einer Reaktivierung der Lumdatalbahn wären mehr Gleiskapazitäten "von Vorteil", wenn auch keine Voraussetzung.

Zwischen den Gleisen 7 und 8 sei ausreichend Platz für einen Bahnsteig. Anschlüsse an die Fußgängerbrücke und – bei Verlängerung bis in die Lahnstraße – an die Unterführung ließen sich herstellen. Bauliche "Anpassungen" wären im südlichen Bereich nötig. So müssten ein Fahrdraht und einige Weichen ergänzt werden.

Die Deutsche Bahn hat eine Bitte um Stellungnahme bisher nicht beantwortet.

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