Fässerkunst am Kirchenplatz

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Auf dem Kirchenplatz haben am Mittwochmittag zwei Sonnen um die Wette geschienen. Neben jener am Himmel erstrahlte auch eine auf einem der alten Ölfässer, die hier aufgestellt waren. Eine Gießenerin hatte zu Pinsel und Farbe gegriffen und das schnöde Metall mit bunten Szenen verschönert. Sie gab damit quasi den Startschuss für die Auftaktveranstaltung von "Stadt Gestalten", das nun schon im zweiten Jahr auf dem Kirchenplatz gastiert.

Auf dem Kirchenplatz haben am Mittwochmittag zwei Sonnen um die Wette geschienen. Neben jener am Himmel erstrahlte auch eine auf einem der alten Ölfässer, die hier aufgestellt waren. Eine Gießenerin hatte zu Pinsel und Farbe gegriffen und das schnöde Metall mit bunten Szenen verschönert. Sie gab damit quasi den Startschuss für die Auftaktveranstaltung von "Stadt Gestalten", das nun schon im zweiten Jahr auf dem Kirchenplatz gastiert.

An insgesamt drei Terminen verwandelt ein Trägerverbund aus der städtischen Gemeinwesenarbeit, der Arbeitsloseninitiative und des Diakonischen Werks den Kirchenplatz in eine Kunstwerkstatt, in der Interessierte ihre künstlerische Ader ausleben.

Auch heute von 13 bis 18 Uhr können die Besucher neben Fässern auch Zäune, Dosen oder Blumenkübel bemalen und anschließend bepflanzen. Am 22. und 23. Mai werden aus Ytonsteinen kleine Bauwerke geschaffen, am 26. und 27. Juni steht das Bemalen und Zusammensetzen großer Puzzleteile auf dem Plan.

Die Kunst steht bei der Veranstaltungsreihe zwar im Mittelpunkt, sie soll aber in erster Linie Mittel zum Zweck sein. Das sagt Lukas Morawietz, der bei der Stadt Ansprechpartner für die Gemeinwesenarbeit ist. "Durch das künstlerische Werken sollen die unterschiedlichen Zielgruppen miteinander in Kontakt treten. Sie können sich austauschen und kennenlernen."

Die Ergebnisse werden im Herbst im Rahmen einer Vernissage gesondert präsentiert. Die Fässer sollen zudem vor angrenzenden Geschäften aufgestellt und als Blumenkübel genutzt werden. Ausreichend Sonne dürften die Pflanzen derzeit jedenfalls haben.

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