Für Fächer "brennen"

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Gießen(pm). Das Studienseminar für Gymnasien Gießen hat seine examinierten Referendare in der Aula des Landgraf-Ludwigs-Gymnasiums verabschiedet. Die 36 Absolventen feierten gemeinsam mit ihren Familien, Freunden und Ausbildern ihr erfolgreich bestandenes Zweites Staatsexamen.

Nach der Eröffnung durch den stellvertretenden LLG-Schulleiter Gerson Kraft wurde das diesjährige Motto "Viel hilft viel!" präsentiert, welches der gesamten Ausbildungsphase zugrunde lag. "Viel hilft viel!" steht für eine pädagogische Grundhaltung, die nicht nur bei der Arbeit mit Kindern unabdingbar ist. Es steht für viel Miteinander, Respekt, Vertrauen und Fairness. Es steht aber auch für viel Zurücksteckenkönnen und Akzeptierenmüssen.

Knut Hartmann-Forst, Fachausbilder für Sport, verdeutlichte in seiner Rede das Zusammenspiel von Bildung und Ausbildung und hob die Bedeutsamkeit des lebenslangen Lernens hervor. Marie-Christin Reinhardt und Linda Fernandes, die ihren Vorbereitungsdienst mit der Note 1,0 abgeschlossen haben, reflektierten die relevantesten Punkte der "21-monatigen Grenzerfahrung" des Referendariats auf humorvolle und kritische Weise. Die Leiterin des Studienseminars, Dr. Barbara Lynker, erinnerte daran, wie wichtig es sei, für Fächer zu "brennen", damit der sprichwörtliche Funke auch auf die Schüler überspringen könne. Die Überreichung der Zeugnisse bildete den Abschluss des offiziellen Programms.

Musikalisch umrahmt wurde die Feier von der Band der Referendare für das Fach Musik ("LiV an let die") unter der Leitung des Fachausbilders Jens Velten. Für Begeisterung sorgte eine Adaption der Band "Deichkind" - "Wir sind die LiV vom Gieß’ner Semmi".

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