Ex-Stadtsprecher Zörb will in Mainzer Staatskanzlei

Gießen/Mainz (mö). Der frührere Gießener Magistratssprecher Christoph Zörb peilt die Mainzer Staatskanzlei an. Wie der CDU-Landesverband Rheinland-Pfalz mitteilte, wird Zörb ab dem 1. August Kommunikationsdirektor für die Kampagne der CDU-Spitzenkandidatin Julia Klöckner.

Sollte Klöckner bei der Landtagswahl am 27. März kommenden Jahres Kurt Beck als Ministerpräsident ablösen, winkt dem früheren Gießener Stadtverordneten das Amt des Regierungssprechers.

Der 42-jährige ist derzeit noch Sprecher von Hessens Umweltministerin Silke Lautenschläger, die in wenigen Wochen das Landeskabinett verlassen wird. Zörb war nach der Landtagswahl 2009 vom Wirtschaftsministerium, wo er Pressesprecher von Minister Alois Rhiel war, ins Umweltressort gewechselt. Stadtsprecher in Gießen war Zörb, der in den 90er Jahren auch einmal als Kandidat bei der Bürgermeisterwahl in Rabenau angetreten war, bis März 2007.

Der Redakteur, der vor seinem Wechsel zur Stadt Gießen beim christlichen Medienverbund in Wetzlar tätig war, sei der »Wunschkandidat« von Klöckner, heißt es in der Mitteilung der Rheinland-Pfalz-CDU. Deren Spitzenkandidatin wird mit den Worten zitiert: »Herr Zörb ist gelernter Journalist, er hat Regierungserfahrung und als Hesse gute Kontakte nach Rheinland-Pfalz.«

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