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Mit »House of German Angst« (Foto) hat Skart deutsche Ängste untersucht.

»Eure Ängste sind hier willkommen«

  • Karola Schepp
    VonKarola Schepp
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Gießen (pm(/gl). Im Rahmen der Doppelpass-Förderung begeben sich Skart feat. Mobile Albania mit den Theatern Münster und Gießen auf eine Suche nach der »German Angst«, dem Kaninchen vor der Schlange, dem Krieg in den Köpfen. Es entsteht eine ungeahnt süße Bestandsaufnahme von Angstbildern zwischen gesellschaftlichen Großängsten und individueller Sorge im Stadtraum von Gießen und Münster.

Eine öffentliche Generalprobe kann man am Freitag, 15. Oktober, um 17.15, 18.30 und 20 Uhr in der taT-Studiobühne/Foyer erleben, Aufführungen (siehe Hinweis am Ende) folgen am Samstag, 16. Oktober, ebenda zu den gleichen Zeiten.

An diesem Abend geht es auf eine Reise - im Gepäck eine bildgewaltige Kosmologie der Albträume und Sorgen. Wie können wir den Ängsten anders Raum geben? Sie uns einverleiben, verdauen, verarbeiten? Wer frisst hier wen? Skart (Philipp Karau und Mark Schröppel) und Mobile Albania laden ein zu einer Fahrt ins Ungewisse. Aber bitte keine Angst!

Die Performancegruppe Skart (Schröppel Karau Art Repetition Technologies) wurde am Gießener Institut für Angewandte Theaterwissenschaft gegründet. Sie besteht im Kern aus Philipp Karau und Mark Schröppel.

Mobile Albania, 2008 in Gießen von Studierenden der Angewandten Theaterwissenschaft gegründet, bereist Straßen, Städte und Landstriche in Deutschland und Europa und entwickelt dreidimensionale begehbare Vorstellungen zwischen Theatern und Welt. Die Arbeitsformen haben sich aus dem Unterwegssein entwickelt: analog, improvisiert und einladend.

Infos (auch einen aufschlussreichen Videoeinspieler) findet man auf skartskart.com, mobilealbania.de und auf der Stadttheaterhomepage (stadttheater-giessen.de). Weitere Aufführungen sind am 25./26. März nächsten Jahres im Theater Kampnagel in Hamburg geplant.

Hinweis: Vom Treffpunkt am Eingang der taT-Studiobühne aus bricht die Gruppe gemeinsam auf. Das Tragen von wetterfester, warmer Kleidung und entsprechenden Schuhen wird empfohlen. Die Veranstaltungen sind leider nicht barrierefrei. Teilnehmer sollten 2,5 bis 3 Stunden einplanen.

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