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Bleiben wie erwartet im Magistrat (v. l.): Die Stadträtinnen Eibelshäuser und Weigel-Greilich sowie OB Grabe-Bolz.

Erstes Stühlerücken im Stadtparlament

  • Burkhard Möller
    vonBurkhard Möller
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Gießen (mö). Im neuen Stadtparlament sind Ende März wie erwartet die ersten Stühle gerückt worden. Die Oberbürgermeisterin und die hauptamtlichen Dezernentinnen Dietlind Grabe-Bolz und Astrid Eibelshäuser (beide SPD) sowie Gerda Weigel-Greilich (Grüne) haben den Verzicht auf ihre Stadtverordnetenmandate erklärt und den Weg für Nachrücker freigemacht.

Bei der SPD rücken von der Liste der Gewählten Kamyar Mansoori und Maria Gräfin von Kalckreuth nach, bei den Grünen der erst 18-jährige Stergios Svolos, der damit jüngster Stadtverordneter ist.

Während Eibelshäuser und Weigel-Greilich bei der Kommunalwahl Spitzenkandidatinnen waren, war OB Grabe-Bolz von den Wählern von Listenplatz 59 in die nur noch zehn Köpfe zählende SPD-Fraktion kumuliert worden. Dass hauptamtliche Dezernenten und direkt gewählte Bürgermeister für die Kommunalparlamente kandidieren, ist erlaubt, aber umstritten.

Ob und wie die konstituierenden Sitzungen von Stadtparlament und Ortsbeiräten - Rödgen und der Ausländerbeirat sollen am 20. April den Anfang machen - stattfinden, dürfte von der Entwicklung der Corona-Pandemie abhängen. So wird über Schnelltests spekuliert. Bislang reichten Maskenpflicht, Hygienemaßnahmen und eine Sitzordnung auf Abstand aus. Auch während der ersten Ausgangssperre im Dezember wurde getagt. Die erste Stadtverordnetensitzung mit der Wahl des neuen Parlamentsvorstehers soll am 29. April stattfinden.

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