Gedenkstunde

Erinnerung an ermordete Juden in Gießen

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Gießen(pm). Zum Gedenken an die Pogromnacht und die Zerstörung der Gießener Synagogen im November 1938 veranstaltet die Stadt Gießen auch in diesem Jahr eine "Stunde der Erinnerung und Mahnung" - und zwar am Montag, 9. November um 17 Uhr am Gedenkstein für die ehemalige Synagoge vor der Kongresshalle (Südanlage). Der Magistrat gedenkt dort gemeinsam mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Gießen-Wetzlar, der Jüdischen Gemeinde Gießen, dem Evangelischen Dekanat Gießen und dem Katholischen Dekanat Gießen den verfolgten und ermordeten jüdischen Bürgern Gießens und der Zerstörung der Gießener Synagogen. Weil es eine Trauerfeier ist, darf die Veranstaltung trotz der Corona-Verordnung stattfinden.

Sprechen werden unter anderem Pfarrer Cornelius Mann (Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit), Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, Marina Frankfurt (Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Gießen) und der Evangelische Dekan André Witte-Karp. Auch eine Kranzniederlegung ist vorgesehen.

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