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Dominik Erb

Erb bleibt Vorsitzender der Gießener FDP

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Gießen (pm). Die Mitglieder der Freien Demokraten in der Stadt Gießen haben einen neuen Vorstand gewählt. Der bisherige Vorsitzende Dominik Erb wurde einstimmig bestätigt. Der 27-jährige Jurist warf in seinem Rechenschaftsbericht den Blick zurück in eine - coronabedingt - turbulente Amtsperiode: »Wie in fast allen Bereichen hat die Pandemie auch uns vor völlig neue Herausforderungen gestellt:

In der Gremienarbeit, in den Parlamenten und ganz besonders natürlich auch im Kommunalwahlkampf. Frühzeitig haben wir in der Pandemie unsere gesamte Parteiarbeit vollständig digitalisiert«, so Erb.

Zur Kommunalwahl stellt er fest, dass die FDP trotz zusätzlicher Mitbewerber ihr Ergebnis in der Stadt verbessern konnte. Während der Stadtverband zuvor nur einen Kreistagsabgeordneten gestellt hatte, seien es nun mit Vanessa Rücker und Dr. Christian Krauss zwei. Mit Dr. Klaus Dieter Greilich habe Kleinlinden weiterhin einen äußerst engagierten Ortsvorsteher, der dort gemeinsam mit Arne Sommerlad nicht nur die liberale Fahne hochhalte, sondern die Arbeit des Ortsbeirates präge. Auch in Wieseck sei Jörg Schleher weiter für die Freidemokraten im Ortsbeirat vertreten. Die FDP im Stadtparlament werde nun die Rolle der kritisch-konstruktiven Opposition einnehmen und zeigen, dass es durchdachte und liberale Alternativen gebe. Sie werde zeitgleich der Motor bei der Aufklärung des »Greensill-Debakels« und den Umständen des Jahresabschlusses 2018 sein.

In seiner kämpferischen Rede nahm Erb auch Bezug auf die neugebildete Koalition aus Grünen, SPD und der »Gießener Linken«: »Gießen wird künftig von einer Koalition aus Grün-Rot-Dunkelrot-sehr dunklem Rot und tief dunklem Rot regiert«, sagter er. Dieses Bündnis sei das denkbar Schlechteste, was der Stadt in der jetzigen Situation passieren konnte.

Scharfe Kritik an Grün-Rot-Rot

Um ihre eigene Macht zu sichern, scheuten die Grünen nicht einmal davor zurück, mit der DKP eine offen extremistische und vom Verfassungsschutz beobachtete Partei in die Stadtregierung zu hieven. So richtig es sei, wenn die Grünen von ihren Mitbewerbern eine strenge Abgrenzung zu Rechtextremisten fordern, so sehr werde die FDP nicht müde, sie auch darauf hinzuweisen, dass man sich als demokratische Partei genauso von Linksextremisten abzugrenzen hat. »Extremismus ist in allen seinen Ausprägungen entschieden zu bekämpfen«, forderte Erb ein und resümierte: »Wer dachte, dass die Grünen eine Alternative für bürgerliche Wähler seien, wird spätestens jetzt eines Besseren belehrt.«

Unterstützt wird Erb im Vorstand von seinen Stellvertretern Manuela Giorgis und Dr. Christian Krauss sowie dem Schatzmeister Hans-Jürgen Turba. Vorstandsbeisitzer sind nunmehr Vanessa Rücker, Sigmar Petrick, Jan-Lukas Gescher, Maximilian Vodak, Frank Schulze, Jörg Schleher und Dr. Klaus Dieter Greilich. Neue Europabeauftrage ist Leonie Schikora. FOTO: PM

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