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Die Hubschrauber der Luftrettung im Zuständigkeitsgebiet des Regierungspräsidiums Gießen sind im Vorjahr 5344-mal alarmiert worden. FOTO: PM

Einsatzzahlen bei Luftrettung stabil

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Gießen(pm). "Die Einsatzzahlen der vier hessischen Luftrettungszentren sind weiterhin stabil", erklärt Regierungspräsident Christoph Ullrich anlässlich der Vorlage des Jahresberichts. Insgesamt wurden die Hubschrauber der Luftrettung in Gießen, Frankfurt, Fulda und Kassel in 5344 Einsätzen alarmiert, davon 1832 in Gießen. Das RP Gießen ist als Mittelbehörde hessenweit für die Durchführung der Luftrettung zuständig.

Von den 1832 Einsätzen am Luftrettungszentrum Gießen (darunter 370 Nachteinsätze) waren 745 Primäreinsätze, 881 Verlegungen und 206 Fehleinsätze. Bei den Patienten stand medizinisch die Trauma-Versorgung deutlich im Vordergrund, gefolgt von Herz/Kreislauf-Beschwerden sowie Krankheiten mit neurologischer Ursache.

Im Jahr 2018 waren es insgesamt noch 5426 Einsätze. Dieser leichte Rückgang könne jedoch aufgrund der üblichen Schwankungen beziehungsweise aufgrund von Witterungseinflüssen bedingt sein, heißt es im Bericht. "Weitere Abweichungen ergeben sich bei der Zahl der Patienten", wie die zuständige Abteilungsleiterin Claudia Coburger-Becker berichtet. Hier sei ein Rückgang von sechs Prozent zu verzeichnen. Wurden 2018 noch 5019 Patienten durch die hessische Luftrettung versorgt, waren es 2019 nur 4722.

Positive Entwicklungen gibt es vor allem hinsichtlich des eingesetzten Personals. In absoluten Zahlen sei dieses leicht rückläufig, was allerdings mit Blick auf die notwendige Einsatzerfahrung und die Qualitätssicherung zu begrüßen ist. Im Jahr 2019 waren 41 Piloten und 119 Notärzte im Einsatz. Gestiegen ist die Zahl des nichtärztlichen Rettungsfachpersonals. Diese wuchs von 54 auf 62 Einsatzkräfte. Dazu sagt Abteilungsleiterin Coburger-Becker: "Ab dem Jahr 2025 dürfen in der Luftrettung nur noch Notfallsanitäter eingesetzt werden. Der Anstieg der höherwertigen Qualifikation von 59 auf 66 Prozent innerhalb eines Jahres ist sicher erwähnenswert."

Insgesamt sei die Luftrettung für eine bestmögliche medizinische Notfallversorgung der Bevölkerung nicht mehr wegzudenken, wie RP Ullrich betont. Das gelte vor allem auch für die ländlichen Gebiete.

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