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Eine »Zeile der Ruhe« im Klinikalltag

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Von: Klaus Waldschmidt

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Geschäftsführer Markus Schäfer, Praktikantin Saskia Beck und Unternehmenskommunikatorin Christine Dietrich (v. l.) eröffnen die Bildpräsentation des Wißmarer Hobbyfotografen Ernst Moritz (r.) in einem der Wartebereiche des EV. © Klaus Waldschmidt

Gießen (ws). Wie eine »Fermate« - ein Ruhezeichen - im Alltag wirken die Bilder der Fotopräsentation des Wißmarer Hobby-Fotografen Ernst Moritz im Evangelischen Krankenhaus. Gerade in Kriegs- und Pandemiezeiten laden sie zum Innehalten, aber auch zur Freude ein. Patienten, Besucher und Mitarbeitende des Krankenhauses können die Farb- und Motivvielfalt auf sich wirken lassen.

Die Schau sorgt für ein angenehmes Ambiente. So konstatiert auch der Geschäftsführer des Ev. Krankenhauses, Markus Schäfer: »Beim Betrachten der Fotos im Erdgeschoss kehrt Entspannung ein. Die Motive sorgen für ein besonderes Ambiente, für Vielfalt, bereichern und hellen die Wartebereiche auf.« Besonderen Wert hat Ernst Moritz auf eine »Zeile der Ruhe« mit vier Bildern in einem der Besucher-Wartebereiche gelegt. »Sie sollen Ruhe und Stille ausstrahlen«, so Moritz. Während eines Rundgangs mit Geschäftsführer Markus Schäfer, Unternehmenskommunikatorin Christine Dietrich und Praktikantin Saskia Beck erläuterte Ernst Moritz einzelne Motive. Er verriet auch sein Lieblingsbild. Es zeigt ein Schiff am Horizont, das das menschliche Leben symbolisiert. Die Bildpräsentation besticht durch ihre Farb- und Motiv-Vielfalt. Die großformatigen, eindrucksvollen Aufnahmen sind auch aus der Distanz gut wahrnehmbar. Sie ermöglichen ein Eintauchen in die visuelle Vielfalt der Motive, Farben und Bildkompositionen. Zahlreiche Fotos sind in der »zweiten Heimat« von Doris und Ernst Moritz, auf der Peloponnes in Griechenland, entstanden. Christine Dietrich freut sich, dass es viele positive Rückmeldungen zur Bilderschau gibt.

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