Eine Million Euro für Medizinforschung

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Gießen (pm). Zum elften Mal hat die in Marburg ansässige Behring-Röntgen-Stiftung Fördermittel für medizinische Forschungsprojekte an der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Philipps-Universität Marburg bewilligt. Über insgesamt eine Million Euro für sechs Forschungsvorhaben können sich die Begünstigten der beiden heimischen Universitäten freuen. Stellvertretend für ihre Arbeitsgruppen nahmen die Projektsprecher in Gießen die Bewilligungsurkunden aus den Händen von Stiftungspräsident Friedrich Bohl entgegen.

Gießen (pm). Zum elften Mal hat die in Marburg ansässige Behring-Röntgen-Stiftung Fördermittel für medizinische Forschungsprojekte an der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Philipps-Universität Marburg bewilligt. Über insgesamt eine Million Euro für sechs Forschungsvorhaben können sich die Begünstigten der beiden heimischen Universitäten freuen. Stellvertretend für ihre Arbeitsgruppen nahmen die Projektsprecher in Gießen die Bewilligungsurkunden aus den Händen von Stiftungspräsident Friedrich Bohl entgegen.

Mit den Geldern werden ab diesem Jahr Kooperationsprojekte mit gemeinsamer Beteiligung von Marburger und Gießener Wissenschaftlern sowie einzelne Forschungsvorhaben von Nachwuchswissenschaftlern finanziert, die unter anderem an Themen aus den Bereichen Lungenforschung, Neurowissenschaften und Tumorforschung arbeiten.

Die folgenden Projekte werden unter anderem von der Behrung-Röntgen-Stiftung gefördert: Die Tumorforscher Prof. Tilman Borggrefe aus Gießen und Prof. Thorsten Stiewe aus Marburg gehen der Frage nach, welche Rolle bestimmte Gene bei der Krankheitsentstehung und Therapie von kleinzelligen Bronchialkarzinomen spielen. Die Marburger Psychologin Prof. Inge Kamp-Becker und ihre Kooperationspartner wollen Autismus mithilfe von Biomarkern besser diagnostizieren. Nachwuchswissenschaftlerin Dr. Judith Gronbach untersucht den Einfluss künstlicher Beatmung und Sauerstofftoxizität von Frühgeborenen auf die Entstehung einer Bronchialerkrankung. Fett-Ablagerungen in den Gefäßen bei Arteriosklerose erforscht der Gießener Nachwuchswissenschaftler Dr. Hector Cabrera-Fuentes.

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