Eigentümer wollen keinen Kontakt mit BI Alte Post

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Der Versuch der Bürgerinitiative "Rettet die Alten Post", mit den beiden Eigentümern des verfallenden Kulturdenkmals ins Gespräch zu kommen, ist offenkundig gescheitert. Ein Einschreiben von BI-Sprecher Jan-Patrick Wismar an Karim Shobeiri kam zurück, weil die Annahme verweigert worden war; die gleichlautenden Briefe an Sylvia Würtele und an die Gesellschaft der Geschwister mit Sitz in der Westanlage wurde bisher nicht von der Poststation abgeholt.

Der Versuch der Bürgerinitiative "Rettet die Alten Post", mit den beiden Eigentümern des verfallenden Kulturdenkmals ins Gespräch zu kommen, ist offenkundig gescheitert. Ein Einschreiben von BI-Sprecher Jan-Patrick Wismar an Karim Shobeiri kam zurück, weil die Annahme verweigert worden war; die gleichlautenden Briefe an Sylvia Würtele und an die Gesellschaft der Geschwister mit Sitz in der Westanlage wurde bisher nicht von der Poststation abgeholt.

Im Schreiben vom 7. Oktober heißt es: "Die Gießener Bürgerschaft und die 1600 Mitglieder der BI würden gerne von Ihnen erfahren wollen, welche konkreten Pläne Sie haben, das Denkmal alsbald einer Folgenutzung zuzuführen." Es stelle sich die Frage, "weshalb ein Kaufmann eine nicht unbeträchtliche Summe in dieses Denkmal investiert hat und es dann verfallen lässt". Nicht nur aufgrund dieser Erfahrungen mit der Alten Post habe sich unter den Gießenern der Eindruck verfestigt, die Familie Shobeiri sei nicht am Erhalt von Baudenkmälern interessiert, heißt es weiter unter Hinweis auf den Abriss des Eckgebäudes Reichensand/Bahnhofstraße vor fünf Jahren. Das schlechte Image könne den Eigentümern, die auch anderweitig unternehmerisch tätig sind, nicht gleichgültig sein.

Die Unterschriftensammlung der BI ist inzwischen bei knapp 1000 Unterzeichnern angekommen. Sie fordern, dass die Stadt die Alte Post erwirbt und saniert, um sie dann für eine öffentliche Nutzung bereitzustellen, etwa ein Museum.

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