Holocaust-Überlebende

Edith Erbrich im Gespräch

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Gießen(pm). Am Montag, 27. Januar, jährt sich zum 75. Mal die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch Soldaten der Roten Armee. An diesem Holocaust-Gedenktag wird in vielfältiger Art an den nationalsozialistischen Völkermord an den Juden erinnert. Aus Anlass dieses Gedenktages laden die "Lagergemeinschaft Auschwitz - Freundeskreis der Auschwitzer" und die Arbeitsstelle Holocaustliteratur an der Justus-Liebig-Universität in Zusammenarbeit mit dem Magistrat der Stadt zu einem Zeitzeuginnengespräch mit der Holocaust-Überlebenden Edith Erbrich ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, 29. Januar, um 19 Uhr in der ehemaligen Kunsthalle in der Kongresshalle statt.

Edith Erbrich wurde 1937 in Frankfurt als Edith Bär geboren. Susanna, ihre katholische Mutter, wurde in Beugehaft genommen und sollte sich von ihrem jüdischen Mann scheiden lassen. Sie weigerte sich. Den Töchtern wurde das "J" in den Ausweis gestempelt und sie durften nicht mehr zur Schule gehen. Am 14. Februar 1945, sechs Wochen bevor die US-Armee in Frankfurt einrückte, wurden Norbert Bär und seine Töchter Edith und Hella ins Lager Theresienstadt deportiert.

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