Drogensucht als Problem von Jugendlichen erörtert

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Gießen-Kleinlinden(pm). 70 Teilnehmer aus Schulen und Betrieben folgten der Einladung zum Jahresgespräch von Schulewirtschaft Mittelhessen, das sich dem Thema Drogensucht und der damit verbundenen Präventionsarbeit an Schulen widmete. Im Bürgerhaus Kleinlinden ging es für die Lehrkräfte und Ausbildungsverantwortlichen unter anderem um die Fragen "Gibt es weiche Drogen?" und "Gibt es ein Leben nach den Drogen?". Claudia Berger, Begründerin des Projekts "Sheriff for Kids", berichtete von ihrer eigenen, 18 Jahre währenden Drogensucht und davon, wie ihr Freund in ihren Armen an einer Überdosis verstarb. Sie schilderte, wie schwer der Weg aus der Sucht gewesen sei und gab den Zuhörern Tipps für den Umgang mit Jugendlichen. Sascha Ruhweza, Sprecher von Schulewirtschaft Mittelhessen, betonte, dass es ein gemeinsames Interesse von Schule, Wirtschaft und Gesellschaft sei, Heranwachsende für den Umgang mit Konsumangeboten zu sensibilisieren.

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