Dividende bestätigt

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Gießen(pm). Der Aufsichtsrat der Volksbank Mittelhessen hat den Jahresabschluss des Geldinstituts formal festgestellt. Dies erfolgte im Sinne der vom Gesetzgeber vorgesehenen Erleichterungsregelung zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie. Zudem wurde eine Dividendenabschlagszahlung in Höhe von 5,5 Prozent beschlossen. Diese ist von der Vertreterversammlung noch abschließend zu genehmigen.

"Ungewöhnliche Zeiten erfordern ungewöhnliche Maßnahmen", fasst Vorstandssprecher Peter Hanker die diesjährige Situation zusammen. Denn die Feststellung des Jahresabschlusses sowie weitere wichtige Beschlüsse obliegen regulär allein der Vertreterversammlung als höchstem Organ der Genossenschaft. "Daher hat der gemeinsame Beschluss des Aufsichtsrates und Vorstandes über die Zahlung einer Dividende von 5,5 Prozent an unsere Mitglieder vorläufigen Charakter."

Vertreterversammlung erstmals online

Formaljuristisch handelt es sich um eine Abschlagszahlung. "Denn es sind nach wie vor die Vertreter unserer Mitglieder, die das letzte Wort haben und unter anderem über die Dividendenzahlung sowie die weitere Gewinnverwendung entscheiden", erläutert Hanker.

Dies wird am 28. April in der ersten Online-Vertreterversammlung in der Geschichte der Volksbank Mittelhessen erfolgen. Im Namen und im Auftrag der 202 993 Mitglieder werden die gewählten Vertreter über die Verwendung des Jahresüberschusses, die Dividendenzahlung und die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat bestimmen.

Die weitere Ausbreitung der Corona-Pandemie zeige auch in Mittelhessen enorme Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben und die Wirtschaft, heißt es in der Mitteilung weiter. Die Volksbank Mittelhessen stehe auch in schwierigen Zeiten ihren privaten und gewerblichen Kunden als verlässlicher Partner eng zur Seite. "Wir setzen alles daran, die Unternehmen schnell mit Liquidität und tagesaktuellen Informationen zu versorgen", betont Firmenkundenvorstand Rolf Witezek. Dies erfolgt über das angelaufene KfW-Programm, Hilfsmaßnahmen der WIBank sowie der Bürgschaftsbank Hessen und weitere Förderprogramme, aber auch über eigene Instrumente.

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