Diskussion über Parkplätze und Radweg

  • schließen

In der Bürgersprechstunde des SPD-Ortsverbands Gießen-Süd in der Margarethenhütte haben Bewohner ihrem Ärger Luft gemacht. Diskutiert wurde vor allem die Situation auf dem Radweg R 7 und fehlende Parkplätze für die Anwohner. Oberbürgermeisterin (Dietlind Grabe-Bolz, Stadträtin Astrid Eibelshäuser sowie der Vorsitzende des SPD-Ortsverbandes Gießen-Süd, Christoph Rathert, stellten sich den Fragen und der Kritik.

In der Bürgersprechstunde des SPD-Ortsverbands Gießen-Süd in der Margarethenhütte haben Bewohner ihrem Ärger Luft gemacht. Diskutiert wurde vor allem die Situation auf dem Radweg R 7 und fehlende Parkplätze für die Anwohner. Oberbürgermeisterin (Dietlind Grabe-Bolz, Stadträtin Astrid Eibelshäuser sowie der Vorsitzende des SPD-Ortsverbandes Gießen-Süd, Christoph Rathert, stellten sich den Fragen und der Kritik.

Die Bewohner sorgen sich um den beliebten Radweg R7, der an der Margaretenhütte vorbeiführt und teilweise als "Tour de France-Rennstrecke" missbraucht werde, sagten Anwohner. Wegen der schnellen Radfahrer und dem offenen Kinderspielplatz ohne Schutz seien die dort spielenden Kinder gefährdet. Es sei bereits zu Unfällen mit Personenschaden gekommen. Außerdem ärgern sich die Anwohner, dass der Radweg auch von Fahrzeugen genutzt werde. OB Grabe-Bolz sicherte den Zuhörern zu, sich um Lösungen wie eine Einfriedung des Spielplatzes,zu kümmern. Diese könne auch gleichzeitig verhindern, dass Erwachsene den Spielplatz nutzen und dabei Spielgeräte beschädigen.

Ein Ärgernis für die Anwohnern ist die Parkplatzsituation auf der Margaretenhütte. Ein Teil der vorhandenen Stellplätze ist öffentlich und wird von Bahnpendlern und Spaziergängern genutzt, während die Anwohner "in die Röhre schauen" müssten. Der Wunsch nach mehr Anwohnerparkplätzen wurde daher laut.

Abgehängt vom Rest der Stadt fühlen sich die Bewohner derzeit wegen der Baustelle "Unterführung Lahnstraße". Der Nahverkehr in die Stadt ist komplett abgeschnitten. Ein Umstand, der vor allem für ältere Bewohner belastend ist. Eibelshäuser wies auf eine künftig bessere Perspektive der Lahnstraße hin. Ein "Durchstich" vom Bahnhof zur Lahnstraße, durch neue Firmen und Ämter werde die Straße beleben und könne den Nahverkehrsplan verbessern.

Thema war auch der soziale Wohnungsbau. OB Grabe-Bolz sagte, dass die Wohnbau Gießen mit einem Neubau an der Stelle der ehemaligen Pump-Station der Bahn begonnen habe. Hier entstehen 18 barrierearme Wohnungen bei einem gedeckelten maximalen Quadratmeter-Mietpreis von 6,50 Euro. Danach soll auch das älteste Haus in der Margaretenhütte (Bau in den 1970er Jahren) saniert werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare