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Der Stadtverordnetensitzungssaal im Gießener Rathaus.

Kommunalwahl 2021

Neue Namen, alte Bekannte: So setzt sich Gießens neues Stadtparlament zusammen

  • Burkhard Möller
    VonBurkhard Möller
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Gießen hat ein neues Stadtparlament gewählt. Viele neue Gesichter und einige Routiniers entscheiden künftig über die Geschicke der Stadt.

Gießen – In der neuen Stadtverordnetenversammlung werden zehn Parteien und Wählergruppen vertreten sein. Unter den gewählten 59 Stadtverordneten und den Nachrückern - hier nach Fraktionen geordnet - sind einige neue Namen. Durch die noch anstehende Besetzung des ehrenamtlichen Magistrats und der Nichtannahme der Mandate durch die hauptamtlichen Magistratsmitglieder Dietlind Grabe-Bolz, Astrid Eibelshäusser (SPD) und Gerda Weigel-Greilich (Grüne) wird es noch zu Verschiebungen kommen.

Schwarz eingefärbt sind die Namen aller Gewählten, die sich durch ihre Stimmenzahl gegenüber dem Listenplatz verbessert haben. Auch die erstmals ins Parlament gewählten Parlamentarier sind gekennzeichnet. Dies sind vorerst 20 Personen. Damit dürfte für frischen Wind gesorgt sein - vor allem bei den Grünen. Unter den 16 Stadtverordneten sind acht neue Gesichter. Mit Stergios Svolos steht der neunte Neuling in den Startlöchern. Er wird wohl für Stadträtin Weigel-Greilich nachrücken.

Gießens neues Stadtparlament: Das sind die Abgeordneten

Grüne (16 Sitze): Gerda Weigel-Greilich, Sophie Müller (neu), Alexander Wright, Christiane Janetzky-Klein, Annabel Spencer (neu), Michel Zörb (neu) , Klaus-Dieter Grothe, Fabian Mirold-Stroh (neu), Jana Widdig (neu), Lea Weinel-Greilich, Vera Strobel, Kerstin Gromes (neu) ,Joachim Grußdorf, Marvin Fritsch (neu), Anette Wasmus-Arnold (neu), Edith Nürnberger. Nachrücker: Stergios Svolos, Moritz Jäger (beide neu) ,Martin Klußmann.

CDU (12 Sitze): Volker Bouffier , Klaus Peter Möller, Frederik Bouffier, Kathrin Schmidt (neu) , Martin Schlicksupp, Anja Helmchen, Randy Uelman, Thiemo Roth, Christine Wagener, Dorothé Küster, Markus Schmidt, Konstantin Pfeffer (neu). Nachrücker: Michael Oswald, Carsten Zörb, Kurtulus Vural (neu) .

SPD (10 Sitze): Astrid Eibelshäuser, Christopher Nübel, Nina Heidt-Sommer, Dietlind Grabe-Bolz, Zeynal Sahin, Frank Walter Schmidt, Katarzyna Bandurka, Eva Janzen, Wolfgang Sahmland Gerhard Merz. Nachrücker: Kamyar Mansoori, Maria Gräfin von Kalckreuth, Michael Borke (alle neu).

Gießener Linke (5 Sitze): Ali Al-Dailami (neu), Melanie Tepe (neu), Cornelia Mim, Martina Lennartz, Stefan Häbich (neu). Nachrücker: Lara Herrlich (neu) ,Francesco Arman.

Gigg (4 Sitze): Lutz Hiestermann (neu), Satu Heiland (neu), Elke Koch-Michel, Maximilian Würtz (neu). Nachrücker: Johannes Rippl, Finn Becker (alle neu) .

AfD (3 Sitze): Sandra Weegels, Arno Enners, Regina Schmidt. Nachrücker: Thomas Biemer.

FDP (3 Sitze): Klaus Dieter Greilich, Dominik Erb, Martin Preiß . Nachrückerin: Manuela Georgis.

FW: (3 Sitze): Heiner Geißler, Pia Mauthe, Günter Helmchen (neu). Nachrückerin: Elke Victor (neu).

PARTEI (2 Sitze): Andre Junge, Hans-Jürgen Kill. Nachrücker: Darwin Walter (alle neu).

Volt (1 Sitz): Frank Schuchard. Nachrückerin: Jutta Schuchard (alle neu). (mö)

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