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Pflegedirektor Markus Lich (l.) und Verwaltungsleiterin Carina Plitsch eröffnen die Ausstellung von Ernst Moritz (M.).

Der Seele »Flügel verleihen«

  • VonKlaus Waldschmidt
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Gießen (ws). »Die Bilderschau wirkt positiv auf die Patienten. Die Farb- und Motiv-Vielfalt sorgt für ein angenehmes Ambiente. Auch Besucher und Mitarbeiter verweilen trotz Stress an den Bildern. Situativ ist es wie Auszeit im Alltag«, so die Verwaltungsleiterin des Ev. Krankenhauses Mittelhessen, Carina Plitsch. während der Eröffnung der zweiten Präsentation der großformatigen Aufnahmen von Ernst Moritz.

Die Fotos ermöglichen ein Eintauchen in die visuelle Vielfalt der Motive, Farben und Bildkompositionen und geben die Möglichkeit, sich von der eigenen Situation im Krankenhaus abzulenken, innezuhalten und durchzuatmen.

»Der Bildwechsel - passend zur Jahreszeit - ist erfrischend, man bleibt stehen und die Farben wirken auf den Betrachter«, erläutert Pflegedirektor Markus Lich.

Unternehmenskommunikatorin Paulina Schnick berichtet, dass die Patienten oft ein positives Feedback zur Ausstellung geben. »Abwechslung tut ihnen gut, die Mitarbeitenden freuen sich über frischen Wind.« Und diese zweite Bildpräsentation von Ernst Moritz im Hause werde wiederum »wie Urlaub im Alltag« empfunden wird.

Das Erdgeschoss mit Eingangs- und Wartebereichen ist mit 40 meist großformatigen Fotografien des Wißmarer Hobby-Fotografen wieder zu einer »Galerie« geworden. Verwaltungsleiterin Carina Plitsch, Pflegedirektor Markus Lich und Unternehmenskommunikatorin Paulina Schnick dankten Moritz für sein ehrenamtliches Engagement und die Bandbreite der fotografischen Themen unter dem Motto »Von Athen bis zum Schlosspark Rauischholzhausen«. »Sie haben viel Herzblut und Liebe zum Detail in die Präsentation gesteckt«, hieß es.

So wartet Moritz mit einem »europäischen Querschnitt der Fotografien« auf: von Wales nach Deutschland, Usedom und Mecklenburger Seenplatte, weiter nach Italien in die Dolomiten, Verona und Viazensa und dann nach Griechenland auf die Inseln Zakynthos und Kefalonia. Zuletzt führen die Fotografien in die »zweite Heimat« von Doris und Ernst Moritz , auf die Peleponnes. Und dann zurück in die heimische Region nach Rauischholzhauen.

Emotionen erzeugen

Neben den zum Wohlbefinden inspirierenden Fotografien, hat Moritz als neue Themen seiner Fotografie-Aktivitäten die Architektur und die Schwarz-Weiß-Fotografie integriert. »Meine Bilder sind hier am richtigen Ort. Meine Motivation beim Fotografieren ist es, bei dem Betrachter meiner Aufnahmen positive Gefühle und Emotionen zu erzeugen«, konstatiert Ernst Moritz.

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