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Spendenübergabe an den Vorsitzenden Gisbert Müller (r.) durch OB Dietlind Grabe-Bolz (M.) und Peter Wolf.

"Dachfest" im Familienzentrum

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Gießen (bf). Unter dem Motto "Alle für ein Dach" feierte das Familienzentrum für krebskranke Kinder am vergangenen Sonntag ein Sommerfest. Anlass der Veranstaltung war die Fertigstellung des Dachs, das über die letzten Monate hinweg aufwendig saniert wurde. Seit Mitte Mai erstrahlt das 400 Quadratmeter große Naturschiefer-Dach des denkmalgeschützten Gebäudes nun wieder in neuem Glanz, aber die Kosten über 135 000 Euro sind noch nicht vollständig gedeckt. "Mit dem Fest wollen wir weitere Spenden sammeln und den bisherigen Sponsoren ein großes Dankeschön aussprechen", sagte Vorsitzender Gisbert Müller.

Fest bringt etwa 4000 Euro

Am Veranstaltungstag konnte das Zentrum weitere Spenden entgegennehmen, darunter auch einen Scheck über 5 000 Euro von der Sparkassenstiftung, den Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Sparkassen-Vorstand und Geschäftsführer der Stiftung, Peter Wolf, überreichten. Auch einige ehemalige Gäste des Hauses bedankten sich in Form einer Spende bei Leiterin Beate Steinmüller und ihrem Team für die nette Betreuung während ihres Aufenthalts. Bereits im Vorfeld hatte es einige Benefizaktionen zugunsten des Familienzentrums gegeben, so veranstaltete die MSG Linden im Juni ein Abschiedsspiel für fünf seiner aktiven Handballer, bei dem der vollständige Erlös dem "Heim auf Zeit" in der Friedrichstraße zugute kam.

Die Besucher erwartete ein vielfältiges Programm mit Kinderschminken, Hüpfburg und Gesangsbeiträgen. Der Leo-Club Gießen bot Spiel- und Bastelstationen an und bei einer Tombola warteten 1000 Preise auf die Gewinner. Für das leibliche Wohl sorgten der BVB-Fanclub, der auf dem Vorplatz Würstchen grillte und die Landfrauen Niederkleen, die für die Veranstaltung 23 Kuchen gebacken hatten. Der Betrag der Spenden, der im Rahmen des "Dachfestes" eingenommen werden konnte, beläuft sich auf etwa 4000 Euro. Aufatmen können die Verantwortlichen jedoch immer noch nicht, denn kaum ist eine Baustelle abgeschlossen, steht schon das nächste Projekt an; im September muss die Anbauterrasse erneuert werden.

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