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Corona im Kreis Gießen: Inzidenz fällt nach Wochenende unter 1000

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Von: red Redaktion, Alexander Gottschalk, Florian Dörr

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Corona-Tests
Proben für Corona-Tests werden für die weitere Untersuchung vorbereitet. © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/Symbolbild

Wie stellt sich die Lage am Montag (31.01.2022) im Landkreis Gießen dar? Die Corona-Zahlen im Überblick. 

Update vom Montag, 31.01.2022, 15:30 Uhr: Laut RKI liegt die Inzidenz im Landkreis Gießen am heutigen Montag (31.01.2022) bei 993,5. Insgesamt haben sich seit Pandemiebeginn 27.901 Menschen im Kreis mit dem Corona-Virus infiziert.

Da das Gesundheitsamt des Landkreises Gießen sein Verfahren der Darstellung des Infektionsgeschehens aktuell umstellt, gibt es erst ab morgen (01.02.2022) wieder entsprechende Zahlen aus den Kommunen.

Corona im Kreis Gießen: Zehn Kommunen mit Inzidenz über 1000 - Doch es gibt eine gute Nachricht

Update vom Donnerstag, 27.01.2022, 18.23 Uhr: Das Gesundheitsamt des Landkreises Gießen hat am Donnerstag 865 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert. Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz ist demnach erneut gestiegen – von 1229,1 am Vortag auf nun 1277,1. Insgesamt zehn Kommunen im Kreis liegen derzeit über einer Inzidenz von 1000. Den höchsten Wert weist Lollar (1833,3) auf. Im Gegensatz zur Inzidenz geht die Anzahl der Menschen, die wegen einer Covid-19-Erkrankung stationär behandelt werden müssen, allerdings zurück. Am Donnerstag waren es 46 Patienten, am Vortag noch 56.

Im Folgenden die aktiven Fälle in den Kommunen, in Klammern die Inzidenz: Allendorf/Lumda 113 (1475,3), Biebertal 162 (766,3), Buseck 302 (1188), Fernwald 201 (1447), Gießen 3515 (1723,8), Grünberg 206 (661,2), Heuchelheim 194 (1087,1), Hungen 193 (643,1), Langgöns 211 (538,9), Laubach 171 (843,9), Lich 253 (993,1), Linden 337 (1100), Lollar 349 (1833,3), Pohlheim 502 (1356,3), Rabenau 104 (893,6), Reiskirchen 170 (946,5), Staufenberg 273 (1487,4) und Wettenberg 259 (1073,3).

Corona im Kreis Gießen: Nächster Rekord gebrochen - 1500er-Inzidenz in mehreren Kommunen geknackt

Update vom Mittwoch, 26.01.2022, 18.49 Uhr: Das Gesundheitsamt des Landkreises Gießen hat am Mittwoch 871 Neuinfektionen mit dem Coronavirus vermeldet – das ist die höchste Anzahl an Neuansteckungen innerhalb eines Tages seit Beginn der Pandemie. Auch die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz ist erneut gestiegen – nach 1115,7 am Vortag liegt der Wert nun bei 1229,1. Zum Vergleich: Noch vor einer Woche hatte das Gesundheitsamt für den Landkreis eine Indzidenz von 582,2 veröffentlicht. Damit einhergehend hat sich auch die Zahl der aktiven Corona-Fälle innerhalb einer Woche fast verdoppelt: Waren es am Mittwoch der Vorwoche noch 3398 Fälle, sind es mittlerweile 6672. Die Behörde hatte bereits am Freitag erklärt, die Kontaktnachverfolgung aufgrund der steigenden Fallzahlen auf die vulnerablen Gruppen zu beschränken. Gesunken ist dagegen die Hospitalisierungsrate: Gestern wurden 56 an Covid-19 Erkrankte in den Kliniken des Kreises stationär behandelt, in der Vorwoche waren es 63.

Im Folgenden die aktiven Fälle in den Kommunen, in Klammern die Inzidenz: Allendorf/Lumda 104 (1672), Biebertal 148 (768,2), Buseck 264 (1118,1), Fernwald 186 (1519,3), Gießen 3136 (1704,9), Grünberg 182 (661,2), Heuchelheim 177 (1035,9), Hungen 167 (555,7), Langgöns 196 (564,6), Laubach 144 (677,2), Lich 230 (891,6), Linden 302 (1046,5), Lollar 290 (1610,2), Pohlheim 440 (1185,4), Rabenau 89 (834), Reiskirchen 151 (927), Staufenberg 235 (1404,8) und Wettenberg 231 (1041,5).

Corona im Kreis Gießen: Rekord jagt Rekord - Fast 6000 aktive Corona-Fälle

Update vom Dienstag, 25.01.2022, 18.38 Uhr: Die kreisweite Sieben-Tage-Inzidenz ist auch am Dienstag (25.01.2022) weiter angestiegen. Das geht aus einer am Nachmittag veröffentlichten Statistik der Kreisverwaltung hervor. Demnach registrierte das Gesundheitsamt 512 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Die Inzidenz, die am Montag (24.01.2022) erstmal einen Wert über 1000 erreichte, liegt nun bei 1115,7 – der nächste Rekordwert. Die Kommune mit der höchsten Inzidenz bleibt weiter Gießen (1678), gefolgt von Lollar (1542) und Staufenberg (1334).

Insgesamt gibt es im Landkreis Gießen derzeit 5820 aktive Corona-Fälle, das Gesundheitsamt beschränkt sich aufgrund der hohen Fallzahlen auf die Nachverfolgung bei vulnerablen Gruppen. Bislang schlagen sich diese Zahlen allerdings noch nicht in der Hospitalisierungsquote nieder: 57 an Covid-19 Erkrankte mussten am Dienstag in den Kliniken des Landkreises stationär betreut werden. (Vortag: 55).

Im Folgenden die aktiven Fälle in den Kommunen, in Klammern die Inzidenz: Allendorf/Lumda 84 (1254), Biebertal 120 (636,9), Buseck 230 (986,1), Fernwald 155 (1186,5), Gießen 2811 (1678,1), Grünberg 160 (609,8), Heuchelheim 151 (895,3), Hungen 133 (357,3), Langgöns 169 (444,8), Laubach 119 (489,7), Lich 178 (645,2), Linden 267 (1000,7), Lollar 259 (1542,3), Pohlheim 375 (942,8), Rabenau 77 (814,1), Reiskirchen 127 (761,1), Staufenberg 211 (1334) und Wettenberg 194 (874,5).

Corona-Zahlen im Kreis Gießen explodieren: Inzidenz knackt die 1000-Marke

Update vom Montag, 24.01.2022, 18.14 Uhr: Die Sieben-Tage-Inzidenz für den Landkreis Gießen ist erstmals vierstellig. Das Gesundheitsamt meldete am Montag (24.01.2022) einen Wert von 1064,7. Eine Woche vorher lag die Inzidenz noch bei 495,8. Ebenfalls mehr als verdoppelt hat sich die Zahl der aktiven Fälle. Sie liegt bei 5418, eine Woche zuvor waren 2681 Menschen betroffen. Die Behörde registrierte gestern insgesamt 430 Neuinfektionen. 55 an Covid-19 Erkrankte werden derzeit in den Kliniken des Kreises stationär behandelt.

Im Folgenden die aktiven Fälle in den Kommunen, in Klammern die Inzidenz: Allendorf/Lumda 75 (1106,5), Biebertal 116 (597,1), Buseck 196 (729,9), Fernwald 144 (1056,3), Gießen 2574 (1592,4), Grünberg 151 (551), Heuchelheim 146 (869,7), Hungen 133 (404,9), Langgöns 172 (547,5), Laubach 120 (698,1), Lich 172 (608,9), Linden 251 (1008,3), Lollar 240 (1387,1), Pohlheim 356 (920,7), Rabenau 75 (893,6), Reiskirchen 115 (663,5), Staufenberg 202 (1357,6), Wettenberg 180 (803).

Corona-Zahlen im Kreis Gießen: Rekord-Inzidenz in einer Woche fast nochmal verdoppelt

Erstmeldung vom Sonntag, 23.01.2022, 12.51 Uhr: Gießen – Die Fallzahlenkurve im Landkreis Gießen zeigt weiterhin steil nach oben. Innerhalb von einer Woche hat sich die Sieben-Tage-Inzidenz beinahe verdoppelt, wie aus dem jüngsten Bericht des Robert Koch-Institutes (RKI) hervorgeht. Von 474,5 in der Vorwoche stieg der Wert auf nunmehr 913,3. Allein am gestrigen Samstag (22.01.2022) und am heutigen Sonntag (23.01.2022) gingen 574 neue Corona-Fälle in die RKI Statistik ein. Weitere coronabedingte Todesfälle aus der Region Gießen erfasste das Berliner Institut hingegen nicht. Die Daten des Gesundheitsamtes, die als aktueller gelten als die RKI-Angaben, wurden seit Freitag (21.01.2022) nicht aktualisiert. Zuletzt meldete die Kreisbehörde eine Corona-Inzidenz von 870.

Corona-Zahlen im Kreis Gießen noch unter Hessen-Schnitt

Für den Landkreis Gießen ist der jüngste Inzidenz-Wert ein neuer Rekord. In anderen hessischen Landkreisen und kreisfreien Städten sind die Fallzahlen derweil noch höher. So kletterte die Corona-Inzidenz in Wiesbaden jüngst auf über 1500, in Darmstadt, Offenbach, Darmstadt-Dieburg, Frankfurt und im Hochtaunuskreis liegt sie teils deutlich über 1000. Im Schnitt kommt das Bundesland Hessen auf 919,7 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen (Vorwoche: 602,3). Auch die landesweit ausgewiesene Hospitalisierungsrate legte zuletzt merklich zu: Von 2,61 in der Vorwoche auf nun 3,91. Covid-Patienten belegen in den hessischen Krankenhäusern derzeit 232 Intensivbetten und 736 Normalbetten. 

Corona im Landkreis Gießen: Über 4600 Menschen infiziert

Das Gesundheitsamt meldete am Freitag, dass 61 Covid-19-Erkrankte in den Kliniken des Landkreises Gießen behandelt würden (Vorwoche: 44). Das DIVI-Intensivregister zählte am heutigen Sonntag 19 Intensivpatienten mit Corona. Als akut mit dem Virus infiziert galten vor dem Wochenende 4.639 Menschen aus dem Landkreis. Beinahe die Hälfte von ihnen (2.203) wohnt in der Stadt Gießen, wo es in den vergangenen Tagen auch die meisten neuen Fälle in Relation zur Einwohnerzahl gab (Inzidenz 1.302,9). Aufgrund der explodierenden Fallzahlen kündigte das Gesundheitsamt jüngst an, sich umstellen zu wollen (mehr hier). Es will in seiner Arbeit Schwerpunkte auf die vulnerablen Gruppen legen. Insbesondere für Eltern bedeutet das eine Umstellung. (ag)

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