Ortsverbands-Vorsitzender Frank Bugge (r.) ehrt Tim Lochmüller (Mitte) für 25 Jahre Mitgliedschaft sowie Gernot Schobert (40 Jahre). FOTO: PM
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Ortsverbands-Vorsitzender Frank Bugge (r.) ehrt Tim Lochmüller (Mitte) für 25 Jahre Mitgliedschaft sowie Gernot Schobert (40 Jahre). FOTO: PM

Wie Corona die Verlage trifft

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Gießen(pm). Das mobile Arbeiten außerhalb der Redaktion und abseits des eigentlichen Arbeitsplatzes müsse klar geregelt werden: Diese Forderung hat der Ortsverband Gießen im Deutschen Journalistenverband (DJV) in seiner Hauptversammlung unterstrichen.

Die zunächst coronabedingt kurzfristig in den Redaktionen eingeführte Arbeitsweise ("Homeoffice") werde zur "neuen Normalität", die klare Regeln in Betriebsvereinbarungen oder Einzelverträgen verlange, etwa zu Arbeits-, Dienst- und Präsenzzeiten ("Flexitage") inklusive Berücksichtigung von Online-Aktualisierungen am Abend und am Wochenende, hieß es. Weitere Themen waren IT-Sicherheit, Datenschutz, Arbeitsschutz und Haftung.

Die "Gießener" Redaktionen, das zeigte der Meinungsaustausch im 124 Mitglieder zählenden Ortsverband, sind mit Kurzarbeit und "Homeoffice" bislang gut durch die Krise gekommen. Reduzierte Umfänge bei den Tageszeitungen und forcierte Online-Berichterstattung hätten prinzipiell eine hohe Akzeptanz bei Lesern/Usern erfahren.

Die Einbrüche der Verlage beim Anzeigengeschäft seien allerdings heftig. Nun seien clevere Verlagsmanager gefragt, um zukunftsfähige Konzepte zu entwickeln - nicht zuletzt für die von der Krise besonders betroffenen Anzeigenblätter. Sehr schwierig sei die Situation auch für freie Journalisten, deren Auftragsvolumen drastisch gesunken sei.

Geehrt für 25 Jahre Mitgliedschaft wurde unter anderem Tilman Lochmüller. Seit 40 Jahren im Verband ist Gernot Schobert (Schotten).

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