Corona-Verfügung schränkt Aufenthalt im Freien ein

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Gießen (pm). Der Landkreis Gießen erlässt eine weitere Allgemeinverfügung zum Schutz vor der Ausbreitung des Coronavirus. Sie tritt an diesem Sonntag in Kraft und gilt bis 21. April. Sie hebt die 29. Allgemeinverfügung auf, die die nächtliche Ausgangssperre beinhaltete - diese war seit Donnerstag nicht mehr umgesetzt worden, nachdem der Landkreis sich nicht mehr in der Stufe »Schwarz« des Eskalationskonzepts des Landes Hessen befand.

Die neue Allgemeinverfügung sieht jedoch weiterhin für die Zeit zwischen 21 und 5 Uhr eine Beschränkung des Aufenthalts auf bestimmten öffentlichen Plätzen vor, um eine Ausbreitung des Coronavirus insbesondere bei größeren Treffen zu verhindern. Auf diesen Plätzen, die die Kommunen festgelegt haben, ist der Aufenthalt von 21 bis 5 Uhr nur maximal drei Personen aus zwei Hausständen gestattet - Kinder bis 14 Jahre mitgezählt. Außerdem ist der Konsum von Alkohol untersagt. Die Abgabe von Alkohol zum Sofortverzehr bleibt grundsätzlich untersagt.

Im Stadtgebiet sind diese Bereiche betroffen: Berliner Platz, Messeplatz Ringallee, Marktplatz einschließlich Löbershof, Marktstraße, Kirchenplatz, Georg-Schlosser-Straße, Lindenplatz, Fußgängerzonen, E-Klo, Bahnhofsvorplatz, Vorplatz Uni-Hauptgebäude, Ludwigstraße zwischen Garten- und Goethestraße, Goethestraße zwischen Löberstraße und Stephanstraße, Lahnufer zwischen Christoph-Rübsamen-Steg und Lahnwiesen, Parkanlagen entlang des Anlagenrings, Stadtpark Wieseckaue, alle Schulhöfe, Parkplatz/Parkanlage am neuen Friedhof.

Die Allgemeinverfügung ist unter corona.lkgi.de im Wortlaut nachzulesen.

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