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Das "EV" hat einen Corona-Patienten auf Station. FOTO: SHA

20 Corona- Patienten auf Intensivstationen

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Gießen(mac). Die Zahlen nehmen langsam zu, von einer großen Covid-19-Welle ist in den drei Gießener Krankenhäusern aber noch nichts zu spüren. Das als Corona-Schwerpunktkrankenhaus geltende Universitätsklinikum Gießen-Marburg (UKGM) zählte am Montag am Standort in Gießen 19 Covid-19-Patienten, wie Sprecher Frank Steibli mitteilte. 13 auf den Intensivstationen und sechs auf den Infektionsstationen. Weitere Details zum Schweregrad der Erkrankung und zum Krankheitsverlauf gibt das UKGM "aus Gründen des Daten- und Patientenschutzes" nicht preis. "In Abstimmung mit dem Hessischen Sozialminister und den Kliniken in Mittelhessen halten wir derzeit ausreichend Kapazitäten vor, um die in den Kliniken eintreffenden Covid-19-Fälle adäquat behandeln zu können", sagt Steibli.

Im Evangelischen Krankenhaus wird derzeit ein Covid-19-Patient auf der Intensivstation behandelt. Dort stehen insgesamt 30 Beatmungsplätze zur Verfügung, wie Geschäftsführer Sebastian Polag am Montag auf Anfrage der GAZ erklärte.

Und im St.-Josefs-Krankenhaus Balserische Stiftung wird derzeit bloß ein Covid-19-Verdachtsfall behandelt, "der sich auf der normalen Covid-Station befindet", wie Geschäftsführer Andreas Leipert mitteilt. In seinem Krankenhaus stehen maximal 13 Beatmungsbetten zur Verfügung für Covid- und Non-Covid-Patienten, aufgeteilt in zwei getrennten Bereichen. "Derzeit ist circa ein Drittel unserer Beatmungskapazität besetzt, darunter sind aber keine Covid-Patienten", stellt Leipert klar. Im St.-Josefs-Krankenhaus hätten sich bislang alle Verdachtsfälle als negativ herausgestellt.

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