Elisabeth Maaß und Albrecht Beuteslpacher stellen das neue Programm vor. FOTO: ZY
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Elisabeth Maaß und Albrecht Beuteslpacher stellen das neue Programm vor. FOTO: ZY

Cooles Rechnen in kleiner Runde

Gießen(zy). Über 90 Prozent der Veranstaltungen des Mathematikums mussten in den zurückliegenden Monaten wegen der Corona-Pandemie ausfallen. Umso mehr freute sich Museums-Pressesprecherin Elisabeth Maaß zusammen mit Prof. Albrecht Beutelspacher, das neue (coronagerechte) Programm bis zum Ende des Jahres vorstellen zu können. Zwar ist der Mund- und Nasenschutz im Gebäude in der Bahnhofstraße Pflicht, und es mussten einige Exponate entfernt werden. Trotzdem wird es zwei neue Veranstaltungsreihen geben. Die richten sich an unterschiedliche Altersgruppen: Während sich das neue Format "Coole Mathematik" an Kinder zwischen acht und zwölf Jahren richtet, wird sich die "Mathematik in kleiner Runde" an eher erwachsenes Publikum wenden.

Bei der "Coolen Mathematik" wird bis zum Ende des Jahres jedes Wochenende von 11 bis 17 Uhr ein neues Thema spielerisch präsentiert. Mit verschiedenen Stationen im Mathematikum können sich die kleinen Besucher dann den verschiedenen Themen mit eigenem Ausprobieren nähern. Dabei gilt es in etwa einer Stunde und unter Anleitung eines Forschungsblattes selbstständig Aufgaben zu lösen. Sollte es mal zu kniffelig werden, soll einer der Betreuer des Hauses unter die Arme greifen.

Wer sechs Aufgaben bearbeitet hat, den erwartet sogar eine Urkunde und ein kleines Geschenk vom Mathematikum. Los geht es bereits an diesem Wochenende (jeweils 11-17 Uhr) mit der Auflösung der Frage "Wie haben die Römer gerechnet?" Neben den herkömmlichen Eintrittspreisen fallen keine weiteren Kosten an.

Bis Ende des Jahres sollen aber auch Erwachsene nicht zu kurz kommen. Bei der "Mathematik in kleiner Runde" - bis zu zehn Personen sind bei den insgesamt acht Terminen vorgesehen - wird es zunächst einen Vortrag durch einen jeweiligen Experten oder Expertin geben. Los geht es hier am kommenden Donnerstag (10. September) um 16 Uhr mit Professor Beutelspacher, der sich die "Geheimnisvolle Zahl 7" vornimmt. "Nicht nur bei dem Thema erfahren die Gäste Spannendes, Überrraschendes, aber auch Hintergründiges", verspricht Elisabeth Maaß. Passende interaktive Experimente stehen zu jedem Thema bereit und können im Anschluss zusammen mit Mitarbeitern des Mathematikums oder eigenständig ausprobiert werden. Dieses Angebot ist auch im Eintrittspreis inbegriffen. Auch Gruppen mit bis zu zehn Menschen können sich anmelden, dann entstehen jedoch Kosten in Höhe von 50 Euro. Interessierte müssen sich allerdings wegen der Teilnahmebeschränkung über das Buchungssystem des Mathematikums auf www.mathematikum.de anmelden. Dort erfahren Sie natürlich auch Details über das Themenangebot und Termine.

Für Schulklassen

Des Weiteren sind auch Schulklassenbesuche werktags von 10 bis 12 und von 12 bis 14 Uhr möglich. Hier bekommen Gruppen von bis zu zehn Schülern zunächst das Mathematikum vorgestellt. Danach können sie eigenständig das Gebäude mit seinen über 200 interaktiven Experimenten erkunden. "Wir glauben hier an die Autonomie der Besucher und das klappt seit über 20 Jahren wunderbar", sagte der Initiator des Mathematikums, Professor Albrecht Beutelspacher. Kita-Gruppen oder Besucher der ersten Schulklasse können hingegen das sogenannte Mini-Mathematikum erforschen. Hier richten sich die spannenden Exponate vor allem an Drei- bis Achtjährige. Das Mini-Mathematikum ist täglich ab 14 Uhr geöffnet. Infos: www.mathematikum.de

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