Christin Bulst stellt im Café de Paris aus

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Gießen (pm). Noch bis zum Jahresende sind im Café de Paris in der Bismarckstraße unter dem Thema »verwurzelt« Werke von Christin Bulst zu sehen. Es handelt sich um mit experimentellem Siebdruck hergestellte, druckgrafische Arbeiten sowie Fotografien, die in der Dunkelkammer analog entstanden sind und dann digital bearbeitet wurden.

Gießen (pm). Noch bis zum Jahresende sind im Café de Paris in der Bismarckstraße unter dem Thema »verwurzelt« Werke von Christin Bulst zu sehen. Es handelt sich um mit experimentellem Siebdruck hergestellte, druckgrafische Arbeiten sowie Fotografien, die in der Dunkelkammer analog entstanden sind und dann digital bearbeitet wurden.

Im Verlaufe der vom Duo Balladeire musikalisch umrahmten Vernissage wurde deutlich, wie sich die Baumanatomie in vielfältiger Weise auf den Menschen übertragen lässt. Dabei geht es nicht nur um den biografischen Rückblick, sondern auch um die filigranen Verflechtungen in aktuellen Interaktionsstrukturen. An die Wurzel gehend, also im besten Sinne »radikal« sind dann eben nicht nur die Bildinhalte, sondern damit auch – in direktem Zusammenhang – die selbstreflektorischen Inhalte. Die künstlerische Gestaltung ist einerseits Ausdruck der persönlichen Suche nach dem Woher des Ich und dient andererseits der Hervorbringung des ästhetisch präsentablen Ergebnisses. Christin Bulst hat bereits an Kunstschau-Projekten in Lich und an der Gießener Universität mitgewirkt. Für 2018 liegen Einladungen zu Ausstellungen auch außerhalb des mittelhessischen Raums vor.

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