Burgen-Ahorn ist jetzt Gießens Champion Tree

  • Guido Tamme
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Üblicherweise kommt ein Burgen-Ahorn kaum über Strauchgröße hinaus. In Gießen gibt es aber ein besonders stattliches Exemplar dieser hierzulande seltenen Baumart: Es ist über 200 Jahre alt und hat in Brusthöhe einen Stammumfang von 2,54 Meter. Dieser Acer monspessulanum ist damit der zweitstärkste in Deutschland hinter einem Baummethusalem in Neuwied.

Üblicherweise kommt ein Burgen-Ahorn kaum über Strauchgröße hinaus. In Gießen gibt es aber ein besonders stattliches Exemplar dieser hierzulande seltenen Baumart: Es ist über 200 Jahre alt und hat in Brusthöhe einen Stammumfang von 2,54 Meter. Dieser Acer monspessulanum ist damit der zweitstärkste in Deutschland hinter einem Baummethusalem in Neuwied.

Die Gesellschaft Deutsches Arborertum nahm dies am Freitagnachmittag im Zuge ihrer Jahrestagung mit Exkursionen im Raum Gießen und Marburg zum Anlass, den hiesigen Burgen-Ahorn zum Champion Tree in Hessen zu deklarieren. Die entsprechende Tafel nahm Holger Laake, der Technische Leiter des Botanischen Gartens, zusammen mit Gärtner Michael Meister stolz entgegen. Der Dendrologen-Verein verleiht diese Auszeichnung alljährlich einmal deutschlandweit und einmal für jedes Bundesland. Das soll zur Wertschätzung alter und starker Bäume beitragen.

Vier Baummethusalems

Bei ihrem Besuch in Gießen ließen sich die Gäste mit Präsidentin Barbara Vogt und Vizepräsident Volker A. Bouffier natürlich auch die weiteren über 200 Jahre alte Bäume zeigen, nämlich einen Ginkgo, eine Zerr-Eiche und einen zweiten Burgen-Ahorn.

Den Fachleuten zufolge wird im Zuge der Klimaerwärmung der Burgen-Ahorn als schwachwüchsiger Straßenbaum in Großstädten verwendet, weil er Hitze und Trockenheit gut verträgt.

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