Helge Braun
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Helge Braun (CDU) verliert sein Direktmandat an Felix Döring (SPD).

Direktmandat

Bundestagswahl 2021: Helge Braun verliert Direktmandat in Gießen an 30-jährigen Döring

  • Florian Dörr
    VonFlorian Dörr
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Er ist Chef des Bundeskanzleramts und Bundesminister für besondere Aufgaben. Doch das Direktmandat im Landkreis Gießen (Wahlkreis 173) konnte Helge Braun (CDU) bei der Bundestagswahl 2021 nicht verteidigen.

Gießen - Den gesamten Abend blieb es spannend. Nun ist klar: Helge Braun (CDU) hat das Direktmandat im Landkreis Gießen (Wahlkreis 173) verloren. Der Chef des Bundeskanzleramts und Bundesminister für besondere Aufgaben musste sich Felix Döring (SPD) geschlagen geben.

Am Ende landete Helge Braun bei 29,6 Prozent, während Felix Döring auf 30,4 Prozent der Stimmen kam.

Bundestagswahl 2021 im Landkreis Gießen: Helge Braun verliert Direktmandat an Felix Döring

Für Helge Braun hätte es der vierte Triumph in Folge sein sollen, nachdem der Mediziner bereits 2009, 2013 und 2017 das Direktmandat gewonnen hatte, zuletzt mit 35,1 Prozent der Stimmen gegen seinen Hauptkontrahenten Matthias Körner von der SPD.

Bundestagswahl 2021 im Landkreis Gießen: Helge Braun dennoch im Bundestag

Am Ende eines spannenden Wahlabends zur Bundestagswahl 2021 zog er im Landkreis Gießen (Wahlkreis 173) gegen Felix Döring aber den Kürzeren. Das Direktmandat geht an den 30-jährigen Lehrer aus Pohlheim.

Ein Trost für Helge Braun: Über den ersten Platz auf der Landesliste der CDU in Hessen ist ihm sein Platz im Bundestag trotz des Verlusts des Direktmandats sicher. Mit Blick auf Berlin erklärte der Mediziner noch bevor sein persönliches Ergebnis feststand, dass trotz der Verluste eine Bundesregierung unter CDU-Führung etwa mit den Grünen und der FDP möglich sei. „Das ist gut, aber die Verluste, die die Union eingefahren hat, die sind natürlich herb, die treffen uns.“

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