Brühlscher Druckerei droht im Juli das endgültige Aus

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Gießen-Wieseck (pm). Die Brühlsche Universitätsdruckerei GmbH & Co KG in Wieseck, die Anfang Januar einen Insolvenzantrag gestellt hatte, ist bei der Suche nach einer tragfähigen Lösung für den weiteren Betrieb bislang nicht erfolgreich gewesen. Der vorläufige Insolvenzverwalter, Rechtsanwalt Holger Käs, bereite sich deshalb auch auf eine Abwicklung des Unternehmens ab Juli vor, teilte Gesellschafter-Geschäftsführer Wolfgang Maaß am Montag mit.

Damit drohe »der schmerzliche Verlust eines weiteren Industrieunternehmens in Gießen und eine Entlassung von 80 Mitarbeitern inklusive Aushilfen«.

Gesellschafter und Mitarbeiter hätten sich lange gegen die drohende Entwicklung gestemmt. Die Umsatzrückgänge hätten sich aber seit Beginn der Corona-Pandemie eher noch beschleunigt. Dabei seien nahezu alle Reise- und Messekataloge, aber auch Veranstaltungsmagazine ersatzlos gestrichen worden, heißt es in dem Schreiben.

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