1. Gießener Allgemeine
  2. Gießen

Brinkmann kehrt zurück ins Stadtparlament

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Karen Werner

Kommentare

Grünen-Urgestein Prof. Heinrich Brinkmann kehrt zurück ins Stadtparlament. Bei der nächsten Sitzung am 16. Februar wird der dann 76-Jährige als Nachrücker den Platz von Jan Pivecka einnehmen. Der 24-Jährige hat Gießen aus beruflichen Gründen verlassen.

Grünen-Urgestein Prof. Heinrich Brinkmann kehrt zurück ins Stadtparlament. Bei der nächsten Sitzung am 16. Februar wird der dann 76-Jährige als Nachrücker den Platz von Jan Pivecka einnehmen. Der 24-Jährige hat Gießen aus beruflichen Gründen verlassen.

»Für mich ist es spannend, vielleicht noch einmal drei Jahre mitzumachen. Ich habe immer gern Kommunalpolitik gemacht«, sagt Brinkmann im GAZ-Gespräch. »Ich denke, dass ich im Parlament einiges beitragen kann.« In den letzten 20 Jahren durfte er sich als ehrenamtlicher Stadtrat im Magistrat kaum öffentlich äußern. Nun könne er unter anderem »das eine oder andere in Richtung AfD loswerden«. Aus neuer Perspektive habe er Gießen kennengelernt, als er nach Knieoperationen eine Weile an Krücken ging. Auch diese Erfahrung werde er einbringen. »Wir freuen uns, dass Heinrich Brinkmann wieder dazugehört«, erklärt der Fraktionsvorsitzende Klaus-Dieter Grothe.

Brinkmann gehörte seit 1985 für die Grünen zunächst der Stadtverordnetenversammlung und dann dem Magistrat an. Vor zwei Jahren wurde er verabschiedet. Einen Namen gemacht hat sich der gebürtige Westfale in Gießen schon vor 50 Jahren als Vorsitzender des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS) und damit als führender Kopf der hiesigen Studentenbewegung. Der Politikwissenschaftler ist unter anderem aktiv in der Selbsthilfevereinigung für Lippen-Gaumen-Fehlbildungen.

Pivecka zog 2016 als Jurastudent ins Parlament ein. Nach seinem Examen beginnt er ein Referendariat in Offenbach und zieht mit seiner Familie dorthin. Er stammt aus Hanau. (Archivfoto: mö)

Auch interessant

Kommentare